Leben - Frau bei Wind, die mit Regenschirm kämpft

Wer soll das bezahlen, wer hat so viel Geld?

Starkregen, Hagel, Gewitter: Wetterphänomene, die wir bisher nur aus Katastrophenfilmen kannten, erreichen uns immer öfter. Das aktuellste Beispiel: Schwere Unwetter in Teilen Österreichs. Schlammlawinen rissen Brücken, Bäume und Autos mit. Die Straßen waren bis zu zwei Meter hoch mit Geröll und Schlamm bedeckt.

Das Großarltal im Salzburger Land war nach sintflutartigem Regen zwischenzeitlich komplett von der Umwelt abgeschnitten. Rund 680 Feuerwehrleute rückten zu mehr als hundert Einsätzen aus. Erst nach über einem Tag kam die Entwarnung. Die traurige Bilanz: Schäden in Millionenhöhe und leider auch ein Todesopfer.

Tief Paul: Mit über 140 Stundenkilometern über Norddeutschland

Ende Juni lies es Tief Paul im nördlichen Deutschland gewaltig krachen. 300 Feuerwehreinsätze in Berlin und sogar mehr als 500 in Hannover. Orkanböen mit Windgeschwindigkeiten von über 140 Stundenkilometer und Hagelkörner mit fünf Zentimeter Durchmesser richteten Schäden in Millionenhöhe an.

13 Badewannen pro Stunde? Rasmund kann mehr!

Zehn Liter Regen pro Quadratmeter innerhalb einer Stunde entsprechen der Wassermenge von 13 Vollbädern in der Badewanne ebenfalls in einer Stunde! Bei dieser Niederschlagsmenge spricht der Deutsche Wetterdienst von Starkregen. „Das kann ich noch besser“, dachte sich Tief Rasmund Ende Juni. Mit rund 200 Litern Starkregen pro Quadratmeter wurden nicht nur die Berliner U-Bahnhöfe überschwemmt. Unterm Strich: 60 Millionen Euro Schaden in Berlin und Brandenburg.

Verschnaufpause gefällig?

Doch keine Zeit zum Atem holen. Schon im Juli ging es weiter und im niedersächsischen Hildesheim herrschte Katastrophenalarm. Der Starkregen ließ die Pegel der Innerste – im Normalzustand ein Rinnsal – über sieben Meter steigen. Teile der Stadt waren nicht mehr zu erreichen, mehrere Keller standen unter Wasser.

Und dann kommt der Schlamm…

Doch wenn der Regen vorbei ist, ist die Gefahr noch lange nicht gebannt. Nach starkem Regen brechen plötzlich riesige Wassermengen über betroffene Gebiete herein. Passiert das innerhalb von sechs Stunden nach dem Unwetter, spricht das Bundesministerium für Bildung und Forschung von einer Sturzflut. Das größte Problem: die Flut transportiert große Mengen an Schlamm, Geröll, Felsbrocken, entwurzelte Bäume – einfach alles was sich ihr in den Weg stellt. So passiert vergangenes Jahr in der bayerischen Kleinstadt Simbach am Inn.

Wer soll das bezahlen?

In immer kürzeren Abständen erreichen Tornados, Starkregen, Gewitter und Sturzfluten Deutschland und immer mehr Menschen stehen vor den Trümmern ihrer Existenz. Das zeigt auch die folgende Statistik.

Übersicht über versicherte Schäden von Starkregen in Deutschland

Und wer bezahlt? Selbstverständlich die Versicherung! Aber Achtung, die zahlt nur dann, wenn zur Hausratversicherung eine Elementarschaden-Zusatzversicherung abgeschlossen wurde. Für Unwetterschäden ist sie unverzichtbar!

Titelbild: ©Nebojsa

Beitragsbild: © Statista

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