Krebsbehandlung - Besprechung

Wenn Arbeitszeit nicht gleich Arbeitszeit ist

Warum Frauen mit mehr Arbeitsstunden pro Woche trotzdem weniger Rente bekommen

Erwerbsbiografie – damit wird von Experten der akademische und berufliche Werdegang eines jeden Menschen beschrieben. Je nachdem wie diese Biografie aussieht, muss man sich fragen, ob man für das Alter ausreichend Mittel zum Leben zur Verfügung hat oder in die Altersarmut sinkt.

Statistisch gesehen arbeiten Frauen mehr als Männer

Bei Männern und Frauen unterscheidet sich diese Erwerbsbiografie signifikant. 2012 / 2013 wurden vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung das letzte Zeiterhebungsverfahren durchgeführt. Das Ergebnis war, dass Frauen mit 45,5 Stunden eine ganze Stunde mehr in der Woche arbeiten, als Männer. Das lässt sich leider nicht mit einem besseren Gehalt oder höheren Abgaben an Renten-, Pflege- und Krankenkassen gleichsetzen. Denn arbeiten Männer weniger als die Hälfte dieser Zeit unentgeltlich, sind es bei den Frauen zwei Drittel der Arbeitszeit, die sie nicht bezahlt bekommen. Diese zwei Drittel der Arbeitszeit verwenden Frauen für die Kinderbetreuung, Hausarbeit, Pflege von anderen Familienmitgliedern und ehrenamtlichen Beschäftigungen. Dinge, die nicht einfach aufgegeben werden können, da sie ein wichtiger Bestandteil des sozialen Zusammenlebens sind.

Kein Gehalt – keine Rente

Diese unentgeltliche Arbeit bleibt für Frauen nicht ohne Konsequenzen. Denn Arbeiten ohne Geld bedeutet gleichzeitig keine Zahlungen in die Rentenkasse. So stehen viele Frauen im Alter vor dem Problem, wie sie die notwendigen Ausgaben bestreiten können. Die Rentenlücke, beschreibt den Unterschied zwischen den Alterseinkommen der Männer und Frauen. Zwar hat sich dieser Abstand in den letzten Jahren etwas verringert, Frauen haben aber immer noch im Rentenalter das Nachsehen. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales führt in regelmäßigen Abständen Studien über die „Alterssicherung in Deutschland / ASID“ durch. Für die 2014 / 2015 durchgeführte Studien liegen die Ergebnisse noch nicht vor. In den neuen Bundesländern betrug die Rentenlücke im Jahr 2011 35 Prozent. In den alten Bundesländern betrug sie sogar 61 Prozent.

IDEAL UniversalLife – Kombiversicherung für die eigenen Bedürfnisse

Dass der Gender Pension Gap (Versorgungslücke) abnimmt, liegt vor allem daran, dass Frauen immer früher auch privat für das Alter vorsorgen. Bisher geschah dies, indem sie eine private Pflegeversicherung, eine private Rentenversicherung und andere private Personenversicherungen abgeschlossen haben. Manche der abgeschlossenen Versicherungen beinhalten Bausteine anderer Vorsorgemaßnahmen, wodurch es zu Doppel- und Überversicherung kommen kann. Mit der IDEAL UniversalLife-Versicherung kann man dies nun vermeiden. Denn hier wird eine Personenversicherung mit verschiedenen Bausteinen abgeschlossen. Leistungen können nach den eigenen Bedürfnissen zu- oder abgewählt werden.

Bild: Syda Productions