Zum Welt-Faulpelz-Tag: Katze schläft auf einer Parkbank

Welt-Faulpelz-Tag: Stress adé, faul sein olé

Am 10. August ist Welt-Faulpelz-Tag! Doch Faulheit ist in unserer Gesellschaft ein negativ konnotierter Begriff. Faul sein? Eine Beleidigung! Denn der Erfolg im Leben ist mit harter Arbeit, Disziplin und Ehrgeiz verbunden. “Wer faul ist, der wird nichts erreichen.” So zumindest lautet ein Glaubenssatz, den viele Eltern ihren Kindern mitgeben. Doch Forscher haben herausgefunden, dass Faulheit ganz natürlich ist. Und sie ist der Schlüssel zum Erfolg! Wir haben Ihnen fünf Tipps zusammengestellt, wie auch Sie das gepflegte Nichtstun für sich nutzen können.

„Faulpelz“ – Woher kommt der Begriff?

Eine warme Decke aus Pelz? Nein, die hat nichts mit einem Faulpelz zu tun. Vielmehr stammt der Begriff aus dem Frühneuhochdeutschen. Dort stand der Ausdruck Faulpelz für die Schimmelschicht auf verfaulten Lebensmitteln. Diese hatten zu lange herumgelegen, was die Menschen im 17. Jahrhundert dazu veranlasste, den Begriff auch für arbeitsscheue und träge Menschen zu verwenden. Schweizer sollen Überlieferungen nach den Begriff zur Beleidigung umfunktioniert haben.

Probier’s mal mit Gemütlichkeit!

Garfield tut es und Balu der Bär erst recht: Faul sein! Viele berühmte Figuren zeigen uns, dass mit etwas Gemütlichkeit das Leben sorgenfreier werden kann. Doch wie soll man sich bei all dem Alltagsstress nur erholen? Und überhaupt: Was würde nur meine Familie denken, wenn ich den ganzen Tag auf der Couch liege?

Diese Fragen stellen sich viele Menschen, wenn es um das Nichtstun geht. Denn die Angst vor gesellschaftlichen Vorurteilen ist groß. Entsprechend fällt es den meisten schwer, die Arbeit loszulassen. Doch wer sich zu viel Stress macht, endet am Schluss im psychischen Dilemma. Die Folge: Burnout. Das Mittelmaß zu finden ist eine Kunst für sich.

Krankheit statt Erfolg

Ständiger Termindruck, emotionaler Stress und ein schlechtes Arbeitsklima: Unter diesen Belastungen leidet laut einer Umfrage von Stern über ein Drittel der Arbeitnehmer jeden Tag.

Statista-Infografik: Die stärksten Belastungen im Arbeitsalltag

Und Stress im Arbeitsalltag kann starke Depressionen oder andere psychische Störungen hervorrufen. Doch der gesellschaftliche Zwang zu Disziplin und Ehrgeiz ist groß und so ignorieren viele Menschen die Zeichen ihres Körpers. Denn auch Stress äußert sich durch das körperliche und psychische Befinden. Und das schon lange vor dem totalen Zusammenbruch.

Die häufigsten psychischen Symptome für Stress:

  • Konzentrationsschwierigkeiten
  • Antriebsschwäche
  • Erhöhte Reizbarkeit
  • Dauerhafte Müdigkeit
  • Angst- und Panikanfälle
  • Depressive Stimmung

Die häufigsten körperlichen Symptome für Stress:

  • Schlafstörungen/Müdigkeit
  • Herzrasen
  • Erhöhter Blutdruck
  • Verdauungsstörungen
  • Schmerzzustände
  • Muskelverspannungen
  • Lidzucken
  • Geschwächtes Immunsystem

Ist faul zu sein schlimm?

Nein, es ist sogar nötig! Denn jeder Mensch muss seine Reserven für den Alltag auffüllen. Dabei ist Nichtstun nicht als Ausgleich zum Stress in der Arbeit gedacht, sondern sie ist die Grundlage, um überhaupt leistungsfähig zu sein. Doch viele scheitern daran, sich für die Ruhephasen entsprechende Freiräume zu schaffen. Eine Untersuchung der Deutschen Sporthochschule Köln hat gezeigt, dass sich rund 70 Prozent der 5.000 Befragten nicht ausreichend Erholung verschaffen. Besonders Frauen leiden unter dem ständigen Zwang, Erholungsphasen immer wieder aufzuschieben.

Nicht harte Arbeit, sondern Glück führt zu Erfolg

Davon ist zumindest der Glücksforscher Shawn Achor überzeugt. Nach seiner Überzeugung führt nicht harte Arbeit zu Erfolg und Erfolg zu Glück, sondern umgekehrt ist Glück die Voraussetzung für gute Arbeit und die wiederum führt zu Erfolg. Und es spricht einiges dafür, dass zum Glück auch die Erholung gehört. Dabei ist es wichtig, dass die Erholung aktiv in die Hand genommen wird. Und genau hier liegt das Problem: Erholung kommt nicht von allein. Eine Yogastunde oder der Saunabesuch müssen genauso wie berufliche Termine geplant werden. Und auch das überfordert manche. Erholungsphasen scheitern oft nicht an fehlender Zeit, sondern an mangelhafter Organisation, und so wird Stress zum alltäglichen Lebensgefühl.

Sechs Tipps zum Abbauen von Stress

Damit Sie Ihre Freizeit optimal nutzen können und besonders erholt in die nächsten Wochen starten können, haben wir Ihnen Tipps und Ideen zum Faulenzen zusammengestellt:

  1. Träumen Sie

Und das auch tagsüber. Anstatt am Morgen direkt auf das Smartphone zu schauen, sollten Sie langsam aufstehen und Ihre Gedanken bei einer Tasse Kaffee schweifen lassen. Pflichten und Sorgen gerade am Morgen lassen Sie negativ in den Tag starten. Und auch am Abend vor dem Einschlafen sollten Sie sich die schönen Erlebnisse des Tages nochmal vor Augen führen. So beginnt und endet der Tag positiv.

  1. Machen Sie Atemübungen und Muskelentspannung

Stress lässt unser Herz schneller schlagen und führt zu einer hektischen Atmung. Die Muskeln verkrampfen. Rückenschmerzen sind die Folgen. Regelmäßige Atemübungen lassen Sie im Büro den Stress vergessen. Und auch die regelmäßige Konzentration auf eine aufrechte Haltung verhindert Muskelschmerzen. Zudem kann autogenes Training am Abend den Stress beseitigen.

  1. Schalten Sie die Geräte aus

Wir leben in einer Gesellschaft, in der ständige Erreichbarkeit zum guten Ton geworden ist. Doch unserem Gemüt tut Stille viel besser. Wer immer wieder auf das Handy blickt, um nur ja nichts zu verpassen, ist ohne es zu wissen ständig im Stress. Schalten Sie am Abend also Handy und Tablet aus und probieren Sie mal unerreichbar zu sein. Lesen Sie ein Buch oder genießen den Sonnenuntergang bei einem Glas Wein. Tipp: Ohne Fernseher und Co. lassen sich auch Mahlzeiten viel bewusster verzehren.

  1. Nehmen Sie sich Zeit für sich selbst

Nehmen Sie sich Zeit zur Entspannung. Viele Pendler kennen beispielsweise das Problem: Die Fahrt zur und von der Arbeitsstelle dauert lange und ist ein einziges Kräftezehren. Doch auch diese Zeit kann man nutzen! Hören Sie Ihr Lieblingshörbuch im Auto oder genießen Sie die Aussicht aus dem fahrenden Zug. Das Wichtigste dabei: Konzentrieren Sie sich auf sich und nicht auf die negativen Umwelteinflüsse wie Staus oder Verspätungen.

  1. Gehen Sie in die Natur

Durch die Digitalisierung arbeiten viele Menschen jeden Tag vor Laptops, Smartphones oder Tablets. Tauschen Sie den Bildschirm in Ihrer Freizeit deshalb gegen Panorama aus. Fahren Sie in die Berge oder in den Wald. Machen Sie einen Spaziergang um einen See und beobachten die Natur. Denn die Landschaft lässt Ihre Gedanken weiter schweifen und öffnet neue Perspektiven.

  1. Erfüllen Sie sich Ihre kleinen und großen Wünsche

Statt alles Geld selbst erarbeiten zu müssen, lassen Sie Ihr Geld für Sie arbeiten. Mit gut verzinsten Anlagen wie z. B. der UniversalLife von der IDEAL Versicherung lassen sich kleine und größere Träume verwirklichen. Und auf einer Reise durch Südamerika oder beim Tauchen in Australien ist der verbliebene Alltagsstress gleich noch viel weiter weg.

Titelbild: © PongMoji

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