Krebsvorsorge - Überweisung an Urologie

Vorbeugung von Prostatakrebs

Prostatakrebs ist eine Krebserkrankung beim Mann. Die Harnwege sind nahe, weshalb eine Inkontinenz folgen kann. Ebenfalls belastend ist die Sorge um eine drohende Impotenz. Um die Risiken einer solchen Krebserkrankung zu verhindern, befasst sich die Forschung auch mit den möglichen Ursachen. Wenn auch Sie sich darüber informieren, können Sie das Risiko auf der Basis des Stands der Wissenschaft das Risiko reduzieren. Vor allem die Ernährung und die Lebensgewohnheiten gehören dazu.

Risiko und Bezug auf das Lebensalter

Nicht alle möglichen Risiken für Prostatakrebs lassen sich verhindern. Dazu gehört das Lebensalter. Die Wahrscheinlichkeit von Prostatakrebs steigt ab dem 45. Lebensjahr. In den Jahren davor ist diese Krebserkrankung ausgesprochen selten. Dann erhöht sich das Risiko, bis es ab dem 60. Lebensjahr seinen Höhepunkt erreicht. Etwa 15 Jahre später reduziert sich die Gefahr wieder deutlich. Diese Zahlen sind allerdings nur teilweise zuverlässig, denn Prostatakrebs kann sich langsam entwickeln. Männer, die die Diagnose im höheren Lebensalter erfahren, dass sie an Prostatakrebs erkrankt sind, können schon sehr viel länger unerkannt krank sein. Einer der ersten Tipps ist daher, sich auch in jungen Jahren regelmäßig einer Kontrolluntersuchung zu unterziehen. Eine frühe Diagnose erhöht die Chance auf Heilung und darauf, dass Folgeschäden ausbleiben. Ebenfalls nicht beeinflussbar sind genetische Faktoren. Treten bei Ihren männlichen Familienmitgliedern gehäuft Fälle von Prostatakrebs auf, besteht die Möglichkeit einer genetischen Disposition. Den Verdacht sollten Sie zum Anlass nehmen und sich regelmäßig untersuchen lassen. Es ist davon auszugehen, dass bei  Krebs mehrere Faktoren zusammenkommen und das Risiko einer Erkrankung zu erhöhen. Wenn Sie einige dieser Faktoren nicht ausschalten können, so haben Sie doch die Möglichkeit, die anderen Risiken deutlich zu minimieren.

Lebensumstände anpassen und das Krebsrisiko senken

Es darf davon ausgegangen werden, dass Vitamin D eine schützende Wirkung hat.  Dieses Vitamin bildet der Körper selbst, braucht dazu aber UV-Strahlung. Der Vitamin D-Gehalt lässt sich im Blut feststellen. Besteht ein Mangel, ist es möglich, den Mangel mit Tabletten auszugleichen. Da dieses Vitamin viele wichtige Funktionen im Körper hat, ist die Einnahme sinnvoll. Die Forschung findet jedoch keinen Hinweis darauf, dass künstliches Vitamin D das Krebsrisiko senkt. Mehr Aufenthalt unter freiem Himmel füllt den Vitamin D-Spiegel hingegen auf. Hier ist aber auf ausreichenden Sonnenschutz zu achten. Zur Vorsorge für Krebs wird aber auch die allgemeine Ernährung viel diskutiert. In Bezug auf die Ernährung gibt es jedoch keine gesicherten Beweise, dass Prostatakrebs durch eine bestimmte Ernährungsweise verhindert werden kann. Insgesamt gilt aber als gesichert, dass ein erhöhter Fleischkonsum, ganz besonders von rotem Fleisch, aber auch ein hoher Konsum von Milchprodukten steht in Verdacht, das Risiko von Krebs zu erhöhen. Strittig ist der Einfluss von Übergewicht auf Prostatakrebs. Die Forschung zeigt aber auch, dass Selen möglicherweise Prostatakrebs vorbeugen kann. Selen ist in Innereien enthalten, aber auch in Pilzen, Nüssen, Fisch und Weizen. Die Aufnahme soll aber nur über die Nahrung erfolgen. Bei Nahrungsergänzungsmitteln besteht das Risiko einer Überversorgung, die ihrerseits wieder schädlich ist und auf Dauer sogar das Krebsrisiko wieder erhöht. Empfehlenswert sind Lebensmittel mit Vitamin E. Sie schützen die Zellen und sind vor allem in Pflanzenölen enthalten. Vitamin C ist ein weiteres Vitamin, das häufig im Rahmen von Krebstherapien erwähnt wird. Es wurde auch lange Zeit als Schutz vor Krebs empfohlen. Das gilt inzwischen als widerlegt, wird aber immer wieder diskutiert. Vitamin C findet sich vor allem in Obst und Gemüse und sollte in jedem Fall einen hohen Anteil der täglichen Ernährung ausmachen. Eine ausgewogene Ernährung ist für ein gesundes Immunsystem unverzichtbar.  Das verbessert die Chance auf Genesung im Falle von Erkrankungen. Als problematisch gelten hingegen entzündliche Prozesse, die ihrerseits das Krebsrisiko erhöhen.

Prostatakrebs Vorbeugung mit Bewegung

Bewegung ist unerlässlich für die Gesunderhaltung. Wenn Sie viel sitzen, sollten Sie sich in der Freizeit regelmäßig sportlich betätigen. Ausgedehnte Spaziergänge, Radtouren oder regelmäßiges Schwimmen können die Gesundheit schon deutlich verbessern. Experten erklären, dass Sport allerdings keinen Einfluss auf die Entstehung von aggressiven Krebsformen haben. Auch kann Sport eine bereits ausgebrochene Krebserkrankung nicht mildern. Das gilt aber auch für andere Krebsformen. Als nachgewiesen gilt, dass Bauchfett Hormone produziert, die ihrerseits das Risiko einer Krebserkrankung erhöhen. Ihr Einfluss auf die Entstehung von Prostatakrebs ist aber strittig. Dennoch sollte bereits der Verdacht ausreichen, um das Bauchfett durch eine ausgewogene Ernährung zu reduzieren.  Nikotin sollten Sie in jedem Fall meiden. Alkohol in geringer Menge gilt als unbedenklich. Ein regelmäßiger Konsum belastet aber gleich mehrere Organsysteme und ist zu vermeiden. Experten raten insgesamt zu einer mediterranen oder auch asiatischen Ernährungsweise mit gesunden Ölen, Fisch und Gemüse.

Fazit zur Vorbeugung von Prostatakrebs

Achten Sie auf Ihre allgemeine Gesundheit, damit das Immunsystem belastbar bleibt. Dazu gehört neben ausreichender Bewegung die Reduzierung von Genussgiften und eine gesunde Ernährung. So schaffen Sie die wichtigen Voraussetzungen für die Gesunderhaltung.

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