Vier Jugendliche blicken mit Bewerbungen in die Kamera und sind bereit für ihre Ausbildungssuche

Tipps für die Ausbildungssuche

Mit dem Start ins neue Jahr geht auch das Schuljahr in die finale Phase. Die Prüfungen stehen im Frühjahr an und nach dem Abschluss drängt sich vielen jungen Menschen die Frage auf: Wie geht es jetzt eigentlich weiter? Eine Antwort wird oft erst recht spät gefunden. Sei es, weil man zu sehr im Prüfungsstress ist, oder weil man noch gar nicht so genau weiß, wo die Reise nach dem Schulabschluss hingehen soll. Ausbildung, Studium, Gap Year oder doch nochmal die Schulbank drücken? Was Sie grundsätzlich bei Bewerbungen für eine Ausbildung beachten sollten und was Sie tun können, wenn Sie die offizielle Bewerbungsfrist verpasst haben, erfahren Sie in unserem Beitrag.

Wann sollte ich mich für eine Ausbildung bewerben?

Wer die drängende Frage zu lange aufschiebt, verpasst unter Umständen wichtige Bewerbungsfristen. Besonders Ausbildungsplätze werden häufig bereits ein Jahr im Voraus vergeben. Wer nun denkt, er hat damit den Ausbildungsstart sowieso verpasst, liegt falsch. Denn abhängig von der Branche und der Größe des Betriebes gibt es auch jetzt noch die Chance, in diesem Jahr eine Ausbildung zu beginnen.

Insgesamt gibt es in Deutschland 325 anerkannte Ausbildungsberufe. Diese verteilen sich auf fast 600.000 angebotene Ausbildungsplätze. Davon werden jedoch nicht immer alle Stellen besetzt. Für Bewerber heißt das konkret: Es gibt auch nach der offiziellen Bewerbungsfrist noch freie Ausbildungsplätze, wenn auch nur in geringerer Auswahl. Wer sich rechtzeitig bewirbt, hat deshalb die besten Chancen auf seine Wunschausbildung. Wann die Bewerbungsphase beginnt, hängt vor allem von drei Faktoren ab:

1. Unternehmensgröße

Die Hauptsaison für Ausbildungsbewerbungen beginnt im September. Ab diesem Monat suchen vor allem große Unternehmen Azubis für das kommende Jahr. Je nach Ausschreibung sind auch der Oktober und November noch für Bewerbungen eingeplant. Spätestens im Dezember sind in der Regel die meisten Ausbildungsplätze bei großen Unternehmen vergeben. Große Chancen bieten sich dann jedoch noch in sogenannten KMU’s, also kleinen und mittelständischen Unternehmen. Denn diese suchen oft bis weit in den Winter hinein. Nicht selten beginnen hier die Bewerbungsphasen im November und enden erst zu Beginn des neuen Jahres.

2. Branche der Ausbildungsstelle

Neben der Unternehmensgröße ist vor allem auch die Branche, in der die Ausbildung angesiedelt ist, entscheidend. Denn je nach Bereich der Ausbildung können sich die Bewerbungszeiten unterscheiden. Vor allem in besonders gefragten Branchen rechnen Firmen jedes Jahr mit einem hohen Andrang. Steigt die Bewerberzahl für die angebotenen Stellen, brauchen die Firmen mehr Zeit für die Vergabe. Deshalb werden diese Stellen besonders früh ausgeschrieben. Eine Übersicht, wann in welcher Branche besonders viele Ausbildungsstellen angeboten werden, finden Sie hier:

Branche Bewerbungsphase
Automobile / Luft- und Raumfahrt September – November
Gesundheit, Fitness, Körperpflege September – November 
Medien, Kunst Oktober – Dezember
Internet, Unterhaltung, Kommunikation Oktober – Dezember 
Gastronomie, Ernährung Dezember – Januar
Elektronik und Technik September – Dezember
Bau, Immobilien Oktober – Januar
Banken, Versicherungen September – November
Handel, Distribution November – Januar
Tiere, Umwelt, Natur Januar – März
Mode, Schneiderei, Textilien Oktober – Januar
Transport, Logistik, Verkehr September – Februar
Steuern, Recht September – Dezember
Forschung, Entwicklung September – Dezember
Maschinenbau, Anlagenbau Oktober – Februar

3. Ausbildungsort

Der dritte Faktor, der die Bewerbungsphase beeinflusst, ist der Ort der Ausbildung. Besonders in Ballungszentren sind die Ausbildungsplätze begehrt. Hier siedeln sich große Firmen an. Damit herrscht auch ein hohes Angebot an attraktiven Ausbildungsplätzen. Entsprechend hoch ist jedoch auch die Nachfrage, denn viele jungen Menschen zieht es in die Großstädte. Mehr Freizeitangebote und das Stadtleben sind verlockend. Das begründet ebenfalls die frühzeitige Ausschreibung der Ausbildungsstellen von Großunternehmen, um den Andrang verarbeiten zu können und den passenden Azubi zu finden.

Wie finde ich den passenden Ausbildungsplatz?

Um herauszufinden, welcher Ausbildungsberuf am besten zu Ihnen passt, gibt es diverse Möglichkeiten, Ihre persönlichen Interessen zu testen. Ob direkt bei der Bundesagentur für Arbeit oder über die Berufsorientierung für Anfänger (BOA), hier finden Unentschlossene definitiv eine sinnvolle Hilfestellung. Bei der BOA handelt es sich um ein wissenschaftlich entwickeltes und kostenloses Tool, das jedem zugänglich ist. Es testet auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse, was Personen im Alltag von anderen unterscheidet und welche Jobs zu den Interessen und der Persönlichkeit eines jeden Einzelnen passen. Außerdem verfügt die Anwendung über einen Matching-Algorithmus, der offene Stellen für Studenten, Absolventen oder Berufseinsteiger mit Ihrer „Berufspersönlichkeit“ abgleicht und präsentiert.

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Die richtigen Stellenportale für angehende Azubis

Die Bewerbungsfrist für die meisten Ausbildungsberufe ist für dieses Jahr bereits abgelaufen. Das heißt jedoch nicht, dass es keine freien Stellen mehr gibt. Denn jedes Jahr werden weniger Ausbildungsplätze besetzt, als angeboten werden. Es gibt also einen Überschuss an freien Stellen. Wer bisher noch keinen Ausbildungsplatz ergattert hat, sollte deshalb nicht die Hoffnung aufgeben, sondern schnell handeln.

Das Problem: Die noch zur Verfügung stehenden Ausbildungsplätze müssen erst einmal gefunden werden. Zeitungen oder örtliche Ausbildungsausschreibungen sind da eher unpraktisch, denn das Angebot an freien Stellen ist unübersichtlich und meist auch gering. Bessere Chancen haben Sie, wenn Sie sich auf speziellen Portalen im Internet umschauen. Wir haben Ihnen ein paar solcher Plattformen im Überblick zusammengestellt:

  • Last-Minute Ausbildungsbörse auf azubiyo.de

Für alle, die etwas später dran sind und bisher keine Ausbildung gefunden haben, gibt es ein Last-Minute Ausbildungsportal. Die Plattform bietet Suchenden nach verschiedenen Kriterien Last-Minute Ausbildungsplätze an. So können neben Wohnort und Art des Berufes auch der gewünschte Ausbildungsbeginn angegeben werden. Um auf dem Laufenden zu bleiben, schickt Azubyio nach Ihrem Einverständnis auch die neuesten Angebote per E-Mail zu. Mehr dazu hier. 

  • Freie Ausbildungsplätze auf ausbildung.de

Hier können Sie ganz bequem Ausschau nach Last-Minute Ausbildungsplätzen halten. Genauso wie bei azubyio.de können Suchende einen Filter für den Ausbildungsstart anlegen. Dann werden alle freien Stellen im Überblick angezeigt. Freie Plätze hier auf ausbildung.de.

  • Ausbildungsplätze auf jobted.com

Hilfe finden Sie auch bei Jobted. Auch diese Plattform listet alle noch freien Stellen übersichtlich auf. Natürlich können auch hier Region und Berufssparte eingegrenzt werden. Hier geht’s zur Webseite.

  • Ausbildungsplätze finden bei der Bundesagentur für Arbeit

Neben diesen privaten Betreibern vermittelt auch die Bundesagentur für Arbeit so genannte Last-Minute Ausbildungsberufe. Neben hilfreichen Tipps zur Bewerbung und Informationen zu den einzelnen Ausbildungsberufen finden Sie hier auch eine Suchplattform, die noch freie Ausbildungsplätze anzeigt. Mehr Infos gibt’s hier. 

  • FSJ oder FÖJ

Wer dennoch nicht von seinem Ziel abweichen will und keine Chance mehr auf einen Ausbildungsplatz hat, sollte seinen Traum nicht aufgeben. Denn in einem Jahr bietet sich bereits die neue Chance auf den begehrten Ausbildungsberuf. In diesem Zeitraum ist es sinnvoll, sich auf die bevorstehende Ausbildung vorzubereiten. Dies kann beispielsweise durch verschiedene Praktika geschehen. Sie können die Pause ebenfalls nutzen, um sich sozial zu engagieren. Ein freiwilliges soziales Jahr (FSJ) oder ein freiwilliges ökologisches Jahr (FÖJ) stehen hier zur Auswahl. Neben der lobenswerten Tatsache, sich in sozialen Berufen zu engagieren, bietet Ihnen ein FSJ-Zeugnis für eine spätere Bewerbung ebenfalls Plus-Punkte. Denn soziales Engagement kommt bei Unternehmen gut an. Mehr dazu erfahren Sie auf www.bundes-freiwilligendienst.de oder www.foej.de.

Ausbildung bei der IDEAL Versicherung

Eine Ausbildung in der Versicherungsbranche ist ebenfalls sehr gefragt, beispielsweise zur Kauffrau für Versicherung und Finanzen. Die Ausbildung gewährt Ihnen einen Einblick in die Welt der Versicherungen, eine attraktive Ausbildungsvergütung und schafft eine herausragende Grundlage für Ihre berufliche Zukunft.

Doch nicht nur die Ausbildung zum Kaufmann/ Kauffrau für Versicherungen wird bei der IDEAL angeboten, auch die Ausbildung zum Kaufmann/ Kauffrau für Büromanagement sowie zum Immobilienkaufmann/ Kauffrau ist möglich.

Und keine Sorge! Erfüllen Sie nicht alle in der Stellenausschreibung genannten Voraussetzungen, sollten Sie sich nicht von einer Bewerbung abschrecken lassen. Denn alles ist erlernbar. Oftmals können Bewerber in einem persönlichen Gespräch beispielsweise mit ihrem Auftreten, ihrem Interesse oder anderen wichtigen Eigenschaften wie soziales Engagement punkten. Noch ein Tipp: Nicht nur Firmen haben Fragen. Auch Bewerber können Ihre Fragen im Vorfeld einer Bewerbung telefonisch klären. Ein Anruf zeigt also nicht nur Engagement, sondern auch, dass Sie sich wirklich mit den Inhalten der Bewerbung und des Ausbildungsplatzes auseinandergesetzt haben. In diesem Sinne: Auf geht’s, wir suchen Dich! 

Details zu den offenen Ausbildungsplätzen finden Sie auf der Website der IDEAL Versicherung. Schauen Sie doch einmal rein!

Titelbild: © DMEPhotography / iStock.com

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