Familie mit Kindern im Bett tobend

Studie: Junge Familien heute

Das menschliche Zusammenleben in Deutschland verändert sich. Ob in wilder Ehe oder mit Trauschein, die Formen sind mittlerweile vielfältig. Die Zahl klassischer Familien mit Kindern ist innerhalb der vergangen Jahre stark zurückgegangen. Alleinerziehende machen heute hingegen einen höheren Anteil an der deutschen Gesellschaft aus. Und noch immer sind es unter den Paaren meist die Mütter, die für die Erziehung ihrer Kinder beruflich zurücktreten müssen. Ein Auszug aus dem Datenreport 2016 des statistischen Bundesamtes.

Rückläufige Familien-Zahlen in Deutschland

Im Jahr 2014 gab es laut Statistischem Bundesamt 8,1 Millionen Familien. Zehn Jahre zuvor waren es noch neun Millionen. Ein Rückgang von zehn Prozent. Laut Studie stehen hinter den rückläufigen Familienzahlen verschiedene Entwicklungen der einzelnen Familienformen. Die traditionelle Familie, bestehend aus Ehepaar und Kindern, ist über die vergangenen Jahre kontinuierlich zurückgegangen – von 6,7 Millionen auf 5,6 Millionen.

Lösen sich traditionelle Familien-Strukturen auf?

Dem gegenüber steht die Anzahl alleinerziehender Väter und Mütter, die mit mindestens einem minderjährigen Kind in einem Haushalt leben. Der Anstieg zwischen 2004 und 2014 auf 1,6 Millionen beträgt vier Prozent. Alternative Formen wie Alleinerziehende oder Lebensgemeinschaften mit Kindern haben generell zugenommen. Die Zahl alternativer Lebensgemeinschaften hat sich um 22 Prozent von 684 000 (2004) auf 883 000 (2014) erhöht.

Auch die Anzahl der in einer Familie lebenden minderjährigen Kinder ist den Ergebnissen zufolge leicht gesunken. Durchschnittlich betreut eine Familie in Deutschland 1,61 Kinder. 2004 waren es rein rechnerisch 1,62 Kinder. Deutliche Unterschiede weisen Familien mit Migrationshintergrund auf, in denen häufiger drei oder mehrere Kinder betreut werden. In 15 Prozent dieser Familien ist dies der Fall. Dem gegenüber stehen neun Prozent der Familien ohne Migrationshintergrund.

In einer weiteren Studie des Statistischen Bundesamtes zeigt sich, dass auch Mehrgenerationenhaushalte immer seltener werden. Von 1995 bis 2015 ist die Zahl der Haushalte, in denen drei oder mehr Generationen zusammenleben, von 351 000 auf 209 000 gesunken. Ein Rückgang von 40,5 Prozent.

Monatliches Familieneinkommen – Frauen und Alleinerziehende im Nachteil

Das monatliche Nettoeinkommen von Familien in Deutschland, setzte sich 2014 wie folgt zusammen:

  • neun Prozent besitzen weniger als 1 300 Euro pro Monat
  • 32 Prozent steht zwischen 1 300 bis 2 600 Euro zur Verfügung
  • 40 Prozent verfügen über 2 600 bis 4 500 Euro
  • und 19 Prozent der Familien besitzt über 4 500 Euro

Bei Alleinerziehenden zeichnet sich ein anderes Bild. Vier von zehn leben monatlich von weniger als 1 300 Euro. Das entspricht einem Anteil von 36 Prozent.

Karriere und Beruf miteinander zu vereinen stellte auch 2014 Familien vor Herausforderungen. Laut Studie sind es nach wie vor immer noch die Mütter, die zum Wohle der Familie ihren Beruf zumindest zeitweilig aufgeben müssen. Nur 32 Prozent der Mütter, deren Kind im Krippenalter war, sind neben der Kinderbetreuung ihrer beruflichen Beschäftigung nachgegangen. Mit zunehmendem Alter des Kindes, nehmen stetig mehr Mütter ihren Beruf wieder auf.

Kinder allein großzuziehen ist offensichtlich immer noch Aufgabe der Frauen. So sind rund 90 Prozent der Alleinerziehenden weiblich. In Zahlen ausgedrückt: 1,5 Millionen Mütter betreuten 2014 ein oder mehrere minderjährige Kinder in einem Haushalt.

Die finanzielle Mehrbelastung, der sich vor allem Frauen und Alleinerziehende ausgesetzt sehen, zieht auch Konsequenzen für die eigene Altersvorsorge nach sich. Zu bedenken ist ebenso, zu welchem finanziellen Desaster der plötzliche Tod eines Alleinverdieners für die Hinterbliebenen führen kann. Mit dem Todesfallschutz der IDEAL UniversalLife werden Angehörige im Ernstfall finanziell abgesichert. Dieser Vorsorgebaustein kann zur Altersvorsorge, dem Herzstück von UniversalLife, jederzeit hinzugefügt werden. Angepasst an die individuellen Lebensumstände des Versicherten, stehen drei Varianten zur Verfügung: Weitere Informationen erhalten Sie unter folgendem Link: Todesfallschutz der IDEAL UniversalLife.

Titelbild: YakobchukOlena