Gruppe fröhlicher Menschen die positiv denken

Positives Denken – Der Körper als Spielball des Verstands

Negatives Denken kann Demenz begünstigen. Das fand eine aktuelle Studie des University College London heraus. Konkret soll negatives Denken Stress auslösen, Stress wiederum führe demnach zu Ablagerungen der Proteine Tau und Amyloid im Gehirn. Diese Proteine verursachen Demenz. Mit positivem Denken können Sie dagegen Demenz vorbeugen. Doch wie funktioniert positives Denken und wie können Sie positiv zu denken lernen?

Inhalt:

Ist Gesundheit Kopfsache?

Der Kopf ist seit jeher ein wichtiger Faktor in der traditionellen Medizin. Ein Beispiel: Die Chakra-Lehre teilt ihm das sogenannte Kronen-Chakra zu, das dem Patienten höhere Bewusstseinsebenen verleihen kann, sofern er es richtig aktiviert. Die Chakra-Lehre geht allgemein davon aus, dass eine Blockade der sogenannten Chakren, die an verschiedenen Stellen im Körper zu finden sind, zu Krankheit und Unwohlsein führen kann. Tatsächlich findet aber auch die moderne Medizin zunehmend Beweise dafür, wie der eigene Kopf die Gesundheit beeinflussen kann.

Was passiert bei positiven Gedanken im Körper?

Dass Gedanken, Gefühle und auch unser Verhalten einen bestimmten Einfluss auf unsere Körperprozesse (Hormonsystem, Herz- Kreislaufsystem und Immunsystem) haben, ist bereits seit mehreren Jahrzehnten bekannt. Allerdings benötigt die Wissenschaft noch weitere Forschungsergebnisse, um die genauen Details dieser Wechselwirkung offenzulegen. Eine Studie des Israelischen Instituts für Technologie in Haifa legte nun einen Teil davon offen. Sie zeige, dass das Glückshormon Dopamin bestimmte Teile des Immunsystems aktiviert. Im Klartext heißt das: Sobald das Gehirn eine größere Menge dieses Hormons ausschüttet, heizt der Körper die Aktivität von sogenannten Fresszellen an, die wiederum Krankheitserreger bekämpfen. Auch die Antikörper im Blut sollen sich deutlich vermehren. Die Wissenschaftler führten die Studie an Mäusen durch, haben jedoch keinen Zweifel daran, dass im Menschen ähnliche Mechanismen wirken. Damit hätten sie eine Erklärung für den sogenannten Placebo-Effekt gefunden.

Der Placebo-Effekt

Ein bekanntes Beispiel dafür, wie Gedanken bei der Genesung helfen können, liefert der sogenannte Placebo-Effekt. Hier versichert der Arzt dem Patienten, dass ein bestimmtes Medikament eine besondere Wirkung für seine Gesundheit haben wird, was positive Erwartungen im Patienten wecken kann. Im Gehirn verändert sich daraufhin die Neurochemie, was die Wirkung von Schmerzmedikamenten positiv beeinflussen kann. Diesen Effekt belegten bereits zahlreiche Studien. Wichtig hieran: Der Patient muss an die Wirksamkeit des Medikaments glauben.

Nicht zu positiven Gedanken zwingen!

Wichtig ist hierbei allerdings die Differenzierung. Positives Denken will angelernt sein, sodass es dann natürlich zum Patienten kommt. Eine starre Fixierung auf das Positive und ein Ausklammern aller negativen Gefühle kann dagegen stressfördernd wirken. Zum Beispiel, wenn Patienten sich mit aller Macht davon abhalten, schwierige Gedanken und Gefühle anzusprechen. In manchen Fällen können realistische Erwartungen mit positivem Denken kollidieren. So zum Beispiel, wenn der Eindruck erweckt wird, positives Denken helfe bei allen Krankheiten. Bei schweren Krankheiten wie Krebs hilft eine veränderte Neurochemie dagegen kaum weiter. Zumindest gibt es bis dato keine Beweise dafür. Bei allem positivem Denken ist eine realistische Einschätzung ebenfalls wichtig.

Grundlagen für positives Denken

Eine positive Lebenseinstellung kommt nicht von heute auf morgen. Es gilt, bestimmte Denkmuster über einen längeren Zeitraum einzuüben und beizubehalten. Dabei können die folgenden Punkte helfen.

Probleme aktiv anpacken

Ein Gespräch mit dem Vorgesetzten? Ein Gang zu den Behörden? Eine wichtige Überweisung oder das Lernen für die nächste Uni-Klausur? Der Mensch schiebt unliebsame Dinge gerne mal auf die lange Bank. Diese setzen sich dann allerdings im Hinterkopf fest, immerzu störend, was die Konzentrationsfähigkeit senken kann. Das Bewältigen von Problemen stärkt das Selbstbewusstsein.

Das Positive im Negativen sehen

„Be water, my friend“, sagte einst der Kampfsportmeister Bruce Lee. Was damit gemeint ist: So flexibel und formbar Wasser ist, muss auch der menschliche Verstand sein. Ein ruhiger Geist kann Probleme wesentlich besser erfassen und „fließt“ um „Felsen“, also in diesem Szenario Probleme, herum, anstatt sich an ihnen aufzureiben. So verlieren wir nicht die Kontrolle, sondern definieren sie um, damit eine Situation sich zu unseren Gunsten wendet.

Um Hilfe bitten

Der Mensch ist von Natur aus ein soziales Wesen und kann auf Dauer nur durch Kooperation mit anderen überleben. In komplexen Situationen kann es helfen, das „Leid“ zu teilen, denn geteiltes Leid ist bekanntlich halbes Leid. Hier lohnt es sich darüber hinaus gleich mehrfach, sich mit anderen Menschen zu umgeben: Wer positiv denkt und Optimismus verbreitet, steckt damit auch andere an. Das Umfeld reagiert positiv, was sich wiederum auf Beziehungen auswirkt.

Entspannung

Um den Stress aktiv zu senken, eignen sich auch verschiedene Entspannungstechniken. Diese können, egal wann Sie sie durchführen, für einen klaren Kopf und eine positive Einstellung sorgen. Tipps für Entspannungstechniken finden Sie auf unserem Blog.

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Tipps und Übungen für positives Denken

Es gibt eine Vielzahl kleiner Übungen, die für ein besseres Lebensgefühl sorgen können. Sie nehmen nicht viel Zeit in Anspruch, haben aber auf Dauer eine große Wirkung darauf, wie Sie Ihre Umwelt wahrnehmen.

  • Das Dankbarkeitstagebuch: Nehmen Sie sich jeden Abend ein paar Minuten Zeit, um drei bis vier Dinge aufzuschreiben, für die Sie an diesem Tag dankbar waren. So trainieren Sie sich, die positiven Dinge stärker wahrzunehmen.
  • Wachsame Minute: Halten Sie im Alltag hin und wieder mal an, atmen Sie tief durch und fragen sich: Was ist jetzt gerade besonders gut? So richten Sie den Fokus auf das Schöne im Leben.
  • Lächeln: Ein entspanntes Lächeln löst positive Gefühle aus – und zwar nicht nur bei Ihnen, sondern auch bei Ihren Mitmenschen.
  • Sich selbst etwas Gutes tun: Am besten beginnen Sie damit schon morgens. So „programmieren“ Sie Ihr Gehirn bereits am Tagesbeginn auf positive Gedanken.

Im Video gibt Dr. Ilona Bürgel weitere Tipps,  wie man seine Gedanken selbst bestimmt und positiv zu denken lernt.

Titelbild: © Wavebreakmedia / iStock.com, Video: Dr. Ilona Bürgel

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