Praktikantin im Büro bekommt vom Chef etwas erklärt

Positiv auffallen im Praktikum – So punktest du beim Chef

Gastbeitrag KSi International GmbH

Ein Praktikum ist für Schüler oder Studenten der erste Schritt in die Berufswelt, aus dem sich viele weitere Chancen ergeben können. Wer im Praktikum überzeugt, erhält im Anschluss nicht selten ein Jobangebot oder ein ausgezeichnetes Praktikumszeugnis, mit dem andere Arbeitgeber überzeugt werden können. Mit einer hohen Eigenmotivation und positiven Charaktereigenschaften können Schüler und Studenten positiv im Praktikum auffallen.

Inhalt:

Wie sieht eine gelungene Praktikumsbewerbung aus?

Schüler und Praktikanten werden häufig sehr unterschiedlich auf Arbeitgeber aufmerksam. Vielleicht haben Sie von einer Firma einen Coffee to go-Becher mit Branding auf einer Jobmesse erhalten und sich dort bereits angeregt mit einem Mitarbeiter unterhalten können? Auf diesen Erstkontakt sollten sich Bewerber in ihrem Anschreiben beziehen.

Zudem ist die Vollständigkeit der Unterlagen, die an den Wunsch-Arbeitgeber geschickt werden, entscheidend:

  • Anschreiben
  • Lebenslauf
  • Passfoto
  • Zeugnisse

Digitale Bewerbungsunterlagen sollten zukünftige Praktikanten als komprimiertes PDF versenden. So können Sie direkt ihre Computer-Skills unter Beweis stellen. Eine korrekte Rechtschreibung sowie ein professionelles Bewerberfoto sind selbstverständlich.

Entscheidend ist, auf die eigenen Vorzüge in der Bewerbung einzugehen und seine besonderen Fähigkeiten aufzulisten: Welche Computerprogramme werden beherrscht und welche Fremdsprachen gesprochen? Auch außerschulische Aktivitäten sollten Erwähnung finden: die Mitarbeit in der Schülerzeitung, das Schauspiel in der Theatergruppe oder das Spielen im Fußballverein machen den zukünftigen Praktikanten für den Arbeitgeber greifbar und sympathisch.

So punkten Praktikanten

Der erste Eindruck zählt

Für den Weg zum Praktikumsplatz sollte ausreichend Zeit eingeplant werden, denn Unpünktlichkeit ist ein No-Go. Beim Rundgang durch die neue Firma stellen sich Praktikanten jedem Kollegen vor. Es hilft, den Namen des Gegenübers zu wiederholen, um ihn sich besser merken zu können: „Guten Tag Frau Zühlke. Ich heiße Alina Neumann.“

Beim Rundgang dürfen sich Praktikanten interessiert zeigen und zwischendurch ihre Fragen stellen. Häufig entsteht so ein lockeres Gespräch, bei dem sich sowohl Praktikant als auch Mitarbeiter wohl fühlen. Erwarten Sie von Ihrem ersten Tag nicht zu viel. Es geht zunächst darum, in der Firma anzukommen, alle kennenzulernen und zu erfahren, wie die Arbeit aussehen wird.

Eigenmotivation ist wichtig

Praktikanten machen bei ihrem ersten Kontakt mit der Berufswelt häufig den Fehler, dass sie den Fokus ausschließlich auf ihr Fachwissen legen, aber darüber hinaus, sollten sie sich auch als Person von ihrer besten Seite zeigen. Die wichtigste Eigenschaft ist die Motivation.

Die Begeisterung für die Arbeit der Firma zeigen Praktikanten durch gezieltes Nachfragen und eigene Ideen, die gern eingebracht werden dürfen. Nehmen Sie an Besprechungen teil und teilen Sie Ihre Meinung mit den anderen. Die meisten Unternehmen sind über Feedback von außen dankbar, weil es frischen Wind ins Unternehmen bringt.

Kommunikationsfähigkeit unter Beweise stellen

Neigen Sie nicht zur Zurückhaltung, weil sie ganz unten in der Firmenhierarchie stehen und nicht negativ auffallen wollen! Wer sich klein macht, der wird auch nicht gesehen. Besser: Stellen Sie viele Fragen, kommunizieren Sie Schwierigkeiten und Herausforderungen und schauen Sie ihren Kollegen bei interessanten Projekten über die Schulter. Erzählen Sie von Ihren eigenen Ideen und bitten Sie regelmäßig um kleine Feedback-Gespräche. Diese sind für beide Seiten sehr hilfreich.

Teamfähigkeit zeigen

  • Bieten Sie Kollegen Ihre Unterstützung an.
  • Unterhalten Sie sich in den Pausen mit den Kollegen.
  • Nehmen Sie an Teamevents teil.
  • Stimmen Sie sich in Projekten regelmäßig mit den anderen Beteiligten ab und gehen Sie dabei auch Kompromisse ein.
  • Sagen Sie in Meetings Ihre Meinung.
  • Lassen Sie andere ausreden und akzeptieren Sie andere Meinungen.

Praktikum nutzen, um Neues zu lernen

In einem Praktikum geht es nicht um Perfektion, auch wenn Sie vielleicht zukünftig in der Firma arbeiten wollen. In erster Linie sollten Sie das Praktikum als Lernort sehen, der Sie beruflich weiterbringen wird. Nicht nur die Firma soll von Ihrer Arbeitsleistung profitieren, auch Sie sollen von neuen Erfahrungen und neuem Wissen profitieren. Fragen Sie sich: Wie kann ich mein Praktikum für mich persönlich am besten nutzen?

Die große Lust, Neues zu lernen, wird auch Ihrem Chef positiv auffallen. Sie signalisieren damit Ihrem Chef ein großes Interesse an der Arbeit und die Bereitschaft, sich auch in unbekannte Sachverhalte gern einzuarbeiten.

Dürfen im Praktikum auch Fehler passieren?

Fehler dürfen nicht nur passieren, Fehler werden auch passieren. Viel wichtiger als Fehler-Vermeidungsstrategien ist der offene Umgang bei Problemen. Im Praktikum sollen Schüler und Studenten nützliche Erfahrungen sammeln – positive wie negative. Gerade wer Herausforderungen annimmt, wird auch hin und wieder mit Rückschlägen umgehen müssen, aber eben auch mit tollen Erfolgen.

Fazit: Praktikanten sollten vor allem Neugierde mitbringen

Ein Praktikum stellt die Weichen für die eigene berufliche Zukunft, denn hier können Schüler und Studenten ihre Fähigkeiten erproben und ausbauen. Auch merken Sie, in welche Richtung Sie Ihr beruflicher Werdegang ziehen wird. Chefs schätzen die Offenheit Ihrer Mitarbeiter und das Zusammenspiel aus Motivation, Fachwissen und guter Laune. Konnten Sie überzeugen, winkt nach dem Praktikum mit etwas Glück sogar eine feste Anstellung.

Titelbild: © fizkes / iStock.com

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