Finanzielle Vorsorge - tanzende junge Frau

Mit 20 schon fürs Alter vorsorgen? Aber wie?

Der Ausblick ist hart, aber wahr: In den nächsten 20 Jahren steigt das Risiko für Altersarmut immer weiter an. Bis 2036 könnte bereits jeder fünfte Neurentner betroffen sein. Besonders gefährdet sind Frauen, Geringverdiener und junge Menschen. Das zeigen die Ergebnisse der neuen Bertelsmann-Studie. Doch wie kann ich das verhindern? Ist die Riester-Rente die Lösung? Oder ist sie zu Recht so häufig in der Kritik?

Wie verhindere ich Altersarmut?

„Die Rente ist sicher“. In dieser Form gilt das Versprechen von Dr. Norbert Blüm heute leider nicht mehr. Denn eine vollkommene finanzielle Absicherung durch die gesetzliche Rente ist nicht mehr garantiert. Um den Lebensstandard im Alter zu halten, gibt es heute das sogenannte „Drei-Säulen-Modell“. Dieses setzt sich zusammen aus

  • der staatlichen Rente,
  • der erwerbsbasierten zusätzlichen Altersvorsorge in Form von Betriebsrenten,
  • der privaten Altersvorsorge.

Kein Vertrauen in die gesetzliche Rente

Doch auf die gesetzliche Altersvorsorge vertraut heute kaum noch jemand. Das zeigt eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts TNS Infratest aus dem vergangenen Jahr. Nur noch ein Drittel aller 1064 Befragten vertrauen demnach auf ein gutes Leben mit der staatlichen Rente. Vor allem die Jungen zweifeln stark daran. In der Gruppe der 18- bis 34-Jährigen glauben nur 22 Prozent, von der gesetzlichen Rente auch im Alter gut leben zu können. IG-Metall-Vorstandsmitglied Hans-Jürgen Urban, der die Umfrage in Auftrag gab, stellt klar:

„Die Botschaft der Jungen lautet: Wir sind bereit, den dafür notwendigen Beitrag zu leisten, wenn wir im Gegenzug wieder auf eine gute Rente vertrauen können.“

Eine private Vorsorge muss her. Aber welche bringt wirklich Besserung? Ist die Riester-Rente die Lösung?

Das Vorsorge-Prinzip:

Seit Jahren schlägt das Thema Riester-Rente hohe Wellen in der Politik. Die Verträge setzen eine zu lange Bindung voraus, sie sind zu unflexibel. So die pauschale Kritik der Gegner. Doch wie funktioniert das Prinzip Riester-Rente?

Einfacher als häufig angenommen: Sparer leiten vier Prozent ihres Vorjahreseinkommens in einen Riester-Vertrag. Und der Staat fördert das mit einer Grundzulage von bis zu 154 Euro pro Kopf und Jahr. Außerdem mit einer Kinderzulage von 300 Euro (185 Euro für Kinder, die vor 2008 geboren sind).

Die gute Nachricht: Ab dem nächsten Jahr wird diese Zulage erstmals angehoben. Pro Sparer zahlt der Staat dann eine Zulage von 175 Euro. Und auch über die Einkommenssteuererklärung erhalten Sparer einen weiteren Zuschuss. Sinkt das Einkommen doch einmal, sind im Folgejahr aber auch geringere Beiträge möglich. Im Extremfall fällt der Eigenanteil auf gerade einmal 60 Euro im Jahr. Grund- und Kinderzulage bleiben dennoch erhalten. Ein Ruhenlassen des Vertrags ist deshalb auch bei finanziellen Engpässen nicht erforderlich.

Ist die Riester-Rente wirklich gescheitert?

Dennoch wurde im Juni jetzt klar, jeder fünfte Vertrag ist ruhend gestellt. Heißt im Klartext: Sparer zahlen nichts mehr ein. Die Zahlen liefert die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht BaFin. Nicht nur die Linken-Abgeordnete Sabine Zimmermann ist deshalb überzeugt: die Riester-Rente sei gescheitert: „Viele, die einen Vertrag haben, können irgendwann die Beiträge nicht mehr aufbringen.“ Gerade Geringverdiener brauchen jeden Euro für das tägliche Überleben, die private Vorsorge fällt deshalb immer öfter weg.

Private Vorsorge – aber flexibel!

Fest steht: die gesetzliche Rente reicht nicht aus, um den Lebensstandard auch im Alter halten zu können. Ein zusätzlicher Schutz ist nötig. Doch private Vorsorge muss nicht mit starren, unflexiblen Tarifen betrieben werden. Es gibt auch Angebote, wie die IDEAL UniversalLife, die durch Flexibilität in Beitragszahlung und Rendite überzeugen.

Titelbild: © hitdelight

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