Finanzielle Vorsorge - Geldscheine mit Hand um Kosten für Krebsbehandlung zu begleichen

Kostenübernahme bei Heilmittel und Therapien gegen Krebs

Die medizinische Forschung schreitet weiter voran. Neben den möglichen Ursachen und Auslösern befassen sich Wissenschaftler auch mit neuen Behandlungsmethoden. Geforscht wird in alle möglichen Richtungen. Dabei gibt es auch immer wieder Hoffnungsträger. Das garantiert wirksame Mittel, mit dem sich Krebs heilen lässt, ist bislang nicht darunter. Dennoch ist es für die Betroffenen wichtig, informiert zu sein. Da die Patienten auf Medikamente unterschiedlich reagieren, kann sich unter den neuen Alternativen die gesuchte Lösung befinden.

Neue Medikamente und individuelle Therapien 2017

Mit Stand Anfang 2017 steht die Zulassung von 10 neuen Medikamenten für die Behandlung von Krebs an. Die daran geknüpften Hoffnungen sind groß, denn die neuen Mittel sollen nicht nur bessere Erfolge erzielen, sie sollen den Patienten auch weniger belasten. Die Nachricht ist für Krebspatienten wichtig, wie auch für Familien, in denen das Krebsrisiko erhöht ist. Schließlich ist bei vielen Menschen die Angst vor Krebs groß. Das Wissen, dass neue Medikamente zur Verfügung stehen, kann die Sorgen ein wenig lindern. Dabei erhoffen sich Mediziner in diesem Jahr besondere Verbesserungen, denn die neuen Forschungsergebnisse liefern Grund zur Hoffnung auf neue Behandlungserfolge. Schließlich gibt es pro Jahr 500.000 neue Krebsdiagnosen in Deutschland. Dabei sind etwa 300 Arten von Krebs bekannt, die auch noch in Subtypen unterteilt werden und so einen unterschiedlichen Verlauf nehmen. Die meisten Menschen erkranken jedoch an Darmkrebs, Hautkrebs, Prostatakrebs, Lungenkrebs oder Brustkrebs.

Neue Verfahren und neue Erkenntnisse

Der Grund für die begrüßenswerte Entwicklung liegt in den neuen Technologien. Das gilt z. B. für die Operationen, die heute mit der Hilfe von Hightech-Verfahren durchgeführt werden. Dieser Fortschritt wirkt auch bei Bestrahlungen, die sehr viel zielgenauer eingesetzt werden können. Das erhöht die Wirksamkeit und reduziert Nebenwirkungen durch unabsichtlich bestrahltes Gewebe. Insgesamt besteht heute auch sehr viel mehr die Möglichkeit, die Therapie individuell auf den Patienten anzupassen. Neue Medikamente gibt es auch für Frauen, die an Brustkrebs erkrankt sind. Bei dieser Krebsart, die empfindlich auf Hormone reagiert, besteht die Möglichkeit zu einer Antikörpertherapie. Die Voraussetzung ist, dass die Frauen die Menopause bereits abgeschlossen haben. Ein weiteres neues Mittel enthält Wirkstoffe, die sogenannte Wächterlymphknoten aufspüren können. So wird eine schnellere Untersuchung möglich, was die Behandlungserfolge verbessert. Die meisten Fortschritte gibt es aber bei der Behandlung von Darmkrebs. Hier wurden vor allem die Tests zur Früherkennung verbessert. Es hat sich gezeigt, dass die Chancen auf Heilung gut sind, wenn der Krebs im Frühstadium entdeckt wird.

Fortschritt für Schmerzbehandlung

Manchmal sind es auch neue Erkenntnisse, die dazu beitragen, dass Krebspatienten heute mehr Möglichkeiten zur Verfügung stehen, als es früher der Fall war. Dazu gehört vor allem die Anwendung von Cannabis. Der entscheidende Wirkstoff aus der Pflanze ist seit Anfang 2017 für die Schmerzbekämpfung bei Krebs zugelassen. Grund ist, dass inzwischen der Nachweis gelungen ist, dass Cannabis bei 15% der Patienten besser wirkt, als die bisher verwendeten Schmerzmittel. Hinzu kommt, dass dieser Wirkstoff sehr viel weniger Nebenwirkungen hat und vor allem die ausleitenden Organe nicht belastet. Cannabis wurde schon früher als Schmerzmittel eingesetzt, dann aber durch chemische Arzneimittel verdrängt. Insgesamt gibt es allein in Europa über 100 Medikamente, die auf der Basis von Cannabis wirken.

Wer übernimmt die Kosten für die Medikamente und Therapien?

Die Kosten für die anerkannten Verfahren werden von den Krankenkassen übernommen. Die Voraussetzung dafür ist aber, dass der Arzt die Anwendung für nötig befunden und angeordnet hat. Sollte das Verfahren nicht auf der Liste der anerkannten Methoden der Krankenkassen stehen, hat der Patient dennoch die Möglichkeit, die Kostenübernahme zu beantragen. Nicht jede Klinik oder Praxis kann jedes neue Verfahren anbieten. Vor diesem Hintergrund lohnt es sich, mit den Krebskliniken Kontakt aufzunehmen und zu erfragen, ob dort nach neuen Methoden gearbeitet wird. Ein guter Ansprechpartner dafür ist auch die Krankenkassen.

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