Junger Mann mit Handy telefonierend

Karriere: Nachwuchs unter Druck

Erst der Bachelor-Abschluss. Der verhilft mittlerweile nur schwerlich in den Beruf. Ein Master muss her. Danach das Praktikum. Beruflich fest im Sattel sitzen die meisten erst mit Ende Zwanzig. Altersvorsorge? Fehlanzeige! Jetzt gilt es erst mal, Schulden abzustottern. Das Ergebnis: Leistungsstress und finanzieller Druck pflastern den Weg in den Beruf mit Zukunftsängsten.

Zukunftsängste bereits im Studium

Der Stresslevel von Studenten ist durch Zeitdruck und Zukunftsängste höher als bei Arbeitnehmern. Zu dieser Erkenntnis kam eine Online-Befragung der Universitäten Potsdam und Hohenheim im Auftrag des AOK-Bundesverbandes. 18 000 Teilnehmer wurden in der bisher größten repräsentativen Erhebung zum Thema Studenten-Stress befragt. Etwa 53 Prozent sehen sich mit einem hohen Stresslevel konfrontiert. Hauptgrund sei die Etablierung der Bachelor-Studiengänge, die mit stressreichen Prüfungsphasen einhergehen. Laut Experten sei die Widerstandsfähigkeit im Umgang mit Belastungen bei deutschen Studenten besonders niedrig. Ein Großteil komme heute “eher unselbständig” mit zu hohen Erwartungen an ihren Studienerfolg an die Universitäten, so die Einschätzung der Autoren.

Studie: Digital Natives in den Industrienationen unter Druck

Die Mehrheit der deutschen Studenten zweifelt an der Qualität ihrer universitären Ausbildung. Das ergab eine aktuelle Studie von Infosys. Das Technologie-Unternehmen hat weltweit die so genannten Digital Natives zu ihren Karriereaussichten in der Industrie 4.0 befragt. 56 Prozent der befragten Studenten schätzen ihre beruflichen Aussichten schlechter ein als die ihrer Eltern. 73 Prozent sind sogar überzeugt, dass Schule und Universität sie nicht ausreichend auf die Anforderungen des Arbeitsmarktes vorbereite.

Schuldenfalle Bildung

Aufgrund des hohen Lernpensums können viele Studenten zur Finanzierung ihres Studiums keinen Nebenjob ausüben. Wer durch das Bafög-Raster fällt, ist gezwungen, einen Bildungskredit aufzunehmen. So verkündete die Zeitung die Welt bereits 2014, dass zum Beispiel ein Drittel der Hamburger Studenten verschuldet sei. Etwa 24 000 Studenten mache der Prüfungsstress und die hohen Mieten in der Hansestadt finanziell zu schaffen.

Wer Mühe hat, finanziell über die Runden zu kommen, wird sicherlich kaum vor dem Berufseinstieg schon an die eigene Altersvorsorge denken. Doch wer vor 30 beginnt, hat am Ende mehr raus, als wenn er erst mit 50 und entsprechend höheren Beträgen für das Alter vorsorgt. Darüber sind sich Berufseinsteiger und Studenten nur selten im Klaren. Es überwiegt der Gedanke, bei geringem Gehalt und Bafög-Schulden auch noch hohe Summen für die Rentenversicherung aufbringen zu müssen. Die IDEAL Versicherungsgruppe trägt den Bedürfnissen der jungen Berufseinsteiger Rechnung und hat mit UniversalLife ein Vorsorge-Paket auf den Markt gebracht, das sich neben dem Herzstück der Rentenversicherung jederzeit um die Komponenten Pflegefall-, Todesfall- und Vertragsschutz erweitern lässt. Ebenso flexibel gestalten sich die monatlichen Beiträge. Diese können den aktuellen Lebensumständen jederzeit angepasst werden.

Titelbild: ©Boggy