Glossar im Nachschlagewerk

Hybrid-Versicherung

Hybriden Produkten wird derzeit eine große Zukunft vorausgesagt, da aufgrund des Niedrigzinsniveaus bei statischen Versicherungsmodellen von Lebens- und Rentenversicherungen eine Rendite faktisch ausgeschlossen werden kann.

Generell wird zwischen einem statischen und einem dynamischen Hybrid-Produkt unterschieden.

Die statische Hybrid-Versicherung

Das statische beziehungsweise klassische Modell ist eine Mischung aus einer fondsgebundenen (dynamischen) und einer klassischen Versicherung. Die Investitionsquote wird direkt beim Abschluss festgelegt und ist unabhängig von der Entwicklung des Kapitalmarktes. Klassisch ist hierbei, dass ein großer Teil des Betrags in den Deckungsstock des Versicherers angelegt wird und somit (über die Garantieverzinsung) eine Beitragserhaltungsgarantie gewährleistet werden kann, die selbst bei einem Rückkauf ihre Gültigkeit bewahrt. Dynamisch bedeutet hierbei, dass der restliche Teilbetrag in Fonds angelegt wird.

Die dynamische Hybrid-Versicherung

Hier werden die Investitionsquoten permanent an die Kapitalmarktentwicklung angepasst. Die Beiträge werden entweder in risikolose Papiere (wie etwa festverzinsliche Wertpapiere oder Festgeld) oder in Aktien angelegt. Die Beitragserhaltungsgarantie wird hier jeweils immer erst zu einem bestimmten und vereinbarten Zeitpunkt eingeräumt. Ist dem Kunden das Risiko dann zu groß, kann dieser sich den Rückkaufswert auszahlen lassen.