Großvater und Enkeltochter lachend Arm in Arm

Höchste Rentensteigerung seit 23 Jahren

Wie lange reicht das Geld?

Endlich einmal gute Nachrichten für Rentner: Ab Juli gibt es mehr Geld! Im Osten steigen die Renten um ganze 5,95 Prozent, im Westen um 4,25 Prozent. Was wie eine vorgezogene Wahlkampfkampagne aussieht, ist laut Aussage der Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) Ergebnis der Rentenpolitik der vergangenen Jahre.

Warum es ab Juli mehr Geld gibt

Seit 15 Jahren wird zur Berechnung der Renten die sogenannte Anpassungsformel angewendet. Diese ergibt sich aus den Bruttogehältern und Löhnen des Vorjahres. Dazu kommen drei verschiedene Anpassungsformeln: die Anpassung der Bruttolohnentwicklung, der Riester-Faktor und der Nachhaltigkeitsfaktor. Seit dem Jahr 2004 mussten die Rentner Nullrunden hinnehmen. Gerade die Rentner, die noch rechtzeitig privat vorgesorgt haben, konnten das zum Teil ausgleichen. Denn obwohl die Renten auf dem gleichen Niveau blieben, stiegen die Lebenshaltungskosten und der Verbraucherpreisindex immer weiter an. Die nun zum ersten Juli beschlossene Erhöhung der staatlichen Rente ist also längst überfällig gewesen. Auf der anderen Seite stellt sich die Frage, wie lange dieses jetzt gezahlte Geld reichen wird. Denn Fakt bleibt auf der anderen Seite, dass in Deutschland in den nächsten Jahren weiterhin die Anzahl der Rentenempfänger zunimmt und die Anzahl der Arbeitnehmer rückläufig ist. Positiv war in den letzten Jahren, dass durch einen stabilisierten Arbeitsmarkt und die verbesserte wirtschaftliche Situation mehr Menschen Arbeit gefunden haben und dadurch die Anzahl der Beitragszahler gestiegen ist.

Ab 2016 jährliche Rentenerhöhungen?

Hätte man die berühmte Kristallkugel, könnte man eindeutig voraussagen, ob die staatlichen Renten auch in den nächsten Jahren steigen werden und wie sich die Lebenshaltungskosten weiterentwickeln. Zu bezweifeln ist nicht, dass Letztgenannte noch deutlich zunehmen werden. Auf der einen Seite soll das Rentenniveau, dass das Verhältnis des Einkommens eines aktiven Durchschnittsverdieners mit einem Rentner mit 45 Arbeitsjahren beschreibt, und das zurzeit bei 47,5 Prozent liegt, bis 2029 auf 50 bis 52 Prozent steigen. Bei dieser Berechnung wird allerdings auch der sogenannte Riester-Faktor mit eingerechnet. Unter der Riester-Rente werden staatliche Zulagen und Steuervorteile für die private Rentenvorsorge beschrieben. Hier stagniert die Zahl der privaten Vorsorger aber in den letzten Jahren bei 16 Millionen Beitragszahlern. Wer jung ist, denkt nicht oft daran, was wohl im Alter wäre und ob das Geld denn reichen würde, um den eigenen Lebensstandard aufrecht zu erhalten.

Private + staatliche Vorsorge = Sorgenfreier Lebensabend

Im Idealfall sollte also neben der gesetzlichen, beziehungsweise staatlichen Rentenversicherung eine private Rentenpolice abgeschlossen werden, die sich permanent an die persönliche Lebensweise anpassen lässt. Als Beispiel soll hier die IDEAL UniversalLive-Versicherung herangezogen werden, die gleich vier Vorsorge-Bausteine miteinander verbindet. Neben einem Pflegefall-, einem Vertrags- und einem Todesfallschutz bietet diese eine Rentenversicherung , mit der sich bereits durch kleine Beiträge gut vorsorgen lässt. Dafür kann ein Einmalbetrag gezahlt werden oder fortlaufende Beiträge. Ebenso ist eine Kombination aus beiden möglich. Ergebnis ist ein selbstwählbarer Rentenbeginn zwischen dem 50. und dem 80. Lebensjahr und eine flexible Entnahme- und Zuzahlungsmöglichkeit bis zum 80. Lebensjahr. Mit der Flex-Option ist die Aus- oder Startfinanzierung eines Risikos wie zum Beispiel Pflegebedürftigkeit möglich. Auch kann bei einem finanziellen Engpass eine Kapitalentnahme aus dem Rentenkonto eine Beitragspause ausgleichen. Sollte beim Versicherten eine schwere Erkrankung oder Pflegebedürftigkeit vor Eintritt ins Rentenalter festgestellt werden, kann ebenfalls Kapital aus dem bereits Angesparten entnommen werden.

Bild: Alexander Raths