Leben - Baby kuschelt mit Hund umter einer Decke

Haustiere und Kinder: Warum vier Beine und zwei Beine gut zusammenpassen

Was haben der große Bernhardiner namens Beethoven, die Chipmunks von Alvin und das sprechende Meerschweinchen Rodney aus Dr. Dolittle gemeinsam? Diese drei gehören zu den prominentesten Vertretern ihrer Spezies: Den Haustieren. Die beliebtesten Haustiere der Deutschen sind, wenig verwunderlich, Katzen, Hunde und Kleintiere. Etwa 30 Millionen Haustiere gibt es laut Statista in Deutschland.

„Mama, Papa, der ist so süß! Dürfen wir den behalten? Bitte, bitte!“

Diesen Satz habe viele Eltern so oder so ähnlich im Laufe ihres Lebens von ihren Kleinen zu hören bekommen. Und die wenigsten schaffen es, „nein“ zu sagen. Denn oftmals ist „er“ wirklich wahnsinnig süß – finden auch die Eltern. Was tun, wenn Kinder sich einen Hundewelpen zu Weihnachten wünschen? Wenn alle Gegebenheiten zur Betreuung und Pflege eines Hundes vorhanden sind, ist ein Hund als Familienmitglied eine große Bereicherung.

Tiere sind gut für den Nachwuchs

Denn dass Haustiere grundsätzlich einen positiven Einfluss auf Kinder haben, lässt sich nicht leugnen. Das ganze Ausmaß an positiven Effekten dürfte nur den Wenigsten bekannt sein. Ganz egal ob Gesundheit, Lernverhalten oder Verantwortungsbewusstsein: Die Tiere sind gut für den Nachwuchs.

Haustiere stärken das Immunsystem

Insbesondere Hunde im Haushalt tun den Kindern gut. Wissenschaftler der Kuopio Universität in Finnland konnten beobachten: Kinder leiden in ihrem ersten Lebensjahr deutlich seltener an Atemwegserkrankungen und Infektionen, wenn sie intensiven Kontakt zu einem Hund haben. Laut Dr. Eija Bergroth könne dies daran liegen, dass Dreck und Allergene von Tieren die Immunsysteme der Kinder stärken. Die Vermutung basiert auf der so genannten Hygiene-Hypothese. Auch für junge Allergiker ist das Zusammenleben mit einem Hund gesund. Das Risiko eine Dermatitis zu entwickeln, sinkt nämlich durch den Kontakt zu den Vierbeinern. Und das ist gut so. Denn Dermatitis im Kindesalter erhöht das Risiko für Asthma.

Positive Auswirkungen aufs Sozialverhalten

Kinder, die mit Hunden aufwachsen, verhalten sich seltener aggressiv und sind insgesamt umgänglicher. Das fanden Forscher der französischen Universität Besançon heraus. Britische Kollegen konnten zeigen, dass Kinder aus Haushalten mit Hunden ein erhöhtes Verantwortungsbewusstsein gegenüber sich selbst und ihrer Umwelt aufweisen. Sich um ein Haustier zu kümmern und auf es Rücksicht zu nehmen ist für Kinder in der Entwicklung sehr zuträglich.

Junge Haustierhalter sind seltener kriminell

Zu einem interessanten Ergebnis, insbesondere aus Sicht der Eltern, kommt eine Studie des Psychologen Reinhold Bergler der Universität Bonn: Jugendliche Hundehalter in Großstädten laufen seltener Gefahr, kriminell oder drogenabhängig zu werden. Insgesamt tragen Hunde zu einem besseren Lebensgefühl bei. Auch Kinder mit Lernschwächen reagieren positiv auf Hunde. Das fanden US-amerikanische Wissenschaftler heraus. Welche Eltern freuen sich nicht über solche Neuigkeiten?

Auch Eltern profitieren

Aber Haustiere sind nicht nur gut für Kinder. Auch Eltern profitieren von den tierischen Mitbewohnern. Denn Hunde können das Risiko für Herzerkrankungen senken. Das sagt die American Heart Association, Amerikas wichtigste kardiovaskuläre Gesundheitsorganisation. Allerdings rührt das vermutlich von einer gesteigerten körperlichen Aktivität der Hundehalter her.

Titelbild: ©Kristin Gründler

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