Finanazielle Vorsorge - Goldmünzen

Glänzende Zeiten: Drei Methoden, in Gold zu investieren

Welche Frau freut sich nicht darüber: Schmuck und Edelsteine. Geschenkt vom Liebsten, zum Jahrestag, Geburtstag, Weihnachten oder zur Hochzeit. Und Gold gilt als sichere Geldanlage! Der Mann beschenkt also gleich doppelt: der Schmuck wird in ein paar Jahren seinen Wert nicht verlieren, kann in schlechten Zeiten verkauft werden.

Doch Vorsicht: Wer sein Geld in Goldschmuck anlegt, riskiert eine herbe Enttäuschung.

„Wer Goldschmuck verkaufen will, erhält oftmals nur die Hälfte des Kaufpreises“, berichtet Martin Siegel, Geschäftsführer des Goldhändlers Westgold, in der WirtschaftsWoche. Das liegt vor allem daran, dass die Verarbeitung und Gestaltung durch den Goldschmied ebenfalls den Preis bestimmt. Das enthaltene Gold ist eben nur einen Bruchteil des Kaufpreises wert. Doch wie funktioniert Gold als Anlageform richtig?

Langfristig erfolgreiche Anlageform

Traditionell gilt Gold als Krisenabsicherung und stabiles Investment in unruhigen Zeiten. So ist der Wert des Metalls in den letzten zwanzig Jahren kontinuierlich gestiegen. Das heißt jedoch nicht, dass der Goldkurs weniger anfällig ist als Aktienkurse. Im Gegenteil: kurzfristige Schwankungen müssen immer einkalkuliert werden. So schwankte der Goldpreis pro Unze (eine Unze entspricht umgerechnet 31,1 Gramm) in den letzten fünf Jahren zwischen 900 und 1.900 US-Dollar. Aktuell liegt der Preis für eine Unze bei etwa 1.270 Dollar. Als langfristige Geldanlage von über zwanzig Jahren ist Gold eine gute Wahl. Der Wert hat sich in diesem Zeitraum nahezu verdreifacht.

Beeinflusst wird der Wert auch von politischen Situationen, finanziellen Krisen und wirtschaftlichen Entwicklungen. Dabei können regionale Krisen den Preis genauso verändern wie internationale Unruhen.

70.000 Krügerrand-Münzen jährlich

Besonders beliebt bei Anlegern: Krügerrand-Goldmünzen. Dabei handelt es sich um eine Anlagemünze mit einem Feingewicht von einer Unze Gold. Seit 50 Jahren wird sie von der Rand Refinery in Südafrika geprägt. Dort ist sie auch legales Zahlungsmittel. Degussa Goldhandel, Europas größter Goldhändler, setzt im Jahr 70.000 dieser Münzen ab. Der Preis der diesjährigen Krügerrand-Münze liegt bei Degussa aktuell bei 1.145 Euro. Wolfgang Wrzesniok-Roßbach, Chef der Degussa Goldhandel, schätzt, dass im Jahr weltweit eine Million Münzen verkauft werden. Größter Abnehmer mit einem Anteil von mehr als 50 Prozent ist Deutschland.

„Am Ende des Tages heißt es für uns: Alle Wege führen zum Gold“, In Gold We Trust Report 2017

Wo sollte ich Gold kaufen?

Goldmünzen gehören genauso wie Goldbarren zu den langfristigen Geldanlagen. Das heißt: Das schnelle Geld ist damit nicht machbar. Wer in das Edelmetall investiert, sollte also auf jeden Fall noch eine Reserve parat haben. Denn Gold wirft weder Dividende noch Zinsen ab. Das Edelmetall ist über Banken oder Goldhändler zu erwerben. Beim Online-Kauf sollten Anleger vorsichtig sein.

Goldinvestment – in Papierform

Wer nicht so schwer tragen will, kann auch Gold-Wertpapiere kaufen. Sie sind günstig, können leicht an der Börse gehandelt werden und ins Wertpapierdepot integriert werden. Ohne Risiko und Kosten, die es mit sich bringt, wenn man das Edelmetall in einem Bankschließfach oder Safe aufbewahrt. Der Vorteil von Münzen oder Barren liegt in den steuerlichen Vorteilen. Wer die Münzen wieder verkauft, muss keine Steuern auf den Gewinn zahlen. Jedoch nur, wenn er die Münzen zuvor mindestens ein Jahr behalten hat und sie ein gesetzlich zugelassenes Zahlungsmittel sind.

Drei Methoden, in Gold zu investieren:

  1. Goldbarren: Sie gelten als der ultimative Ausdruck von reinem Wert. Der Goldwert ändert sich nur aufgrund von Angebot und Nachfrage, nicht aber durch Zinsschwankungen. Das Problem: Goldbarren werden zu Einzelhandelspreisen gekauft, aber zu Großhandelspreisen verkauft. Gerade deshalb sind schnelle Gewinne durch Goldhandel mit Barren nicht zu realisieren. Der Besitz sollte deshalb nicht als spekulativer Vermögenswert dienen, sondern als langfristige Anlage. Barren sind jedoch erst ab einem Gewicht von 100 Gramm eine sinnvolle Geldanlage. Denn je kleiner die Goldmenge, umso größer ist die Handelsspanne beim Verkauf. So sind bei kleineren Mengen die Nebenkosten höher und schmälern den Gewinn.
  2. Börsengehandelte Gold-Fonds: Gerade die im Moment stark nachgefragten Exchange Traded Funds (ETFs) bieten eine einfache Möglichkeit, Gold als Teil eines Investmentportfolios zu halten. Dieses Portfolio wird im Voraus festgelegt und dann nicht mehr verändert.
  3. Gemeinsame Gold Funds: Ein Irrglaube, dass der Kauf von Goldminenaktien sich nicht lohne! Falsch! In Gold-Investmentfonds befinden sich beispielsweise Aktien des Bergbau-Unternehmens Newmont Mining. Dieses besitzt mehrere funktionstüchtige Minen, die jährlich bestimmte Mengen an Gold abwerfen. Steigt der Goldpreis, legen Goldaktien meistens stärker und schneller zu.

Stabilität bis ins Rentenalter?

Schwankungen des Goldpreises sind immer möglich. Auch wenn es als langfristige Geldanlage empfohlen ist, besteht immer das Risiko eines Kurssturzes.

Deshalb eignet sich die Geldanlage nur bedingt als sichere Altersvorsorge. Eine zusätzliche private Vorsorge ist noch immer eine bewährte Alternative. Das Alters- und Risikovorsorge-Paket der IDEAL UniversalLife bietet diese Stabilität bis hin zum Rentenalter. Denn es passt sich stets der persönlichen Lebenssituation an.

Titelbild: © Björn Wylezich

IDEAL UniversalLife: Mann und Frau in New York City
UniversalLife
  • 3% Verzinsung* plus Treuebonus
  • Individuelle Ein- und Auszahlung
  • Detaillierte Online-Kontensicht

Produkt
infos

*Gilt für Zahlungen bis zu 25.000 € p. a. im Jahr 2018; kann zukünftig höher oder niedriger ausfallen.