Geldanlage für Kinder: Mädchen mit Eltern und Großeltern

Geldanlagen für Kinder

Die Geburt eines Kindes bringt viele Veränderungen mit sich. Und gerade in den ersten Jahren ist die Umstellung für Eltern eine besondere Herausforderung. Das Kind lernt zu laufen, macht seine ersten Erfahrungen im Kindergarten und spricht bereits ein paar Worte. Schöne Momente, die es auch für Eltern zu genießen gilt. Wer denkt da schon an die finanzielle Absicherung des Kindes? Doch genau das sollte man so früh wie möglich tun. Denn die richtige Geldanlage für Kinder erfüllt spätere Träume.

Warum für Kinder sparen?

Es ist kein Geheimnis. Kinder kosten viel Geld. Durchschnittlich muss mit 500 Euro im Monat für ein Kleinkind gerechnet werden. Jedes weitere Kind erhöht die Kosten entsprechend.

Viel Geld, das Eltern monatlich aufbringen müssen. Doch auch die langfristige Perspektive ist wichtig: Wer bereits in frühen Jahren zu sparen beginnt, profitiert am Ende enorm. Zumal das kleine süße Kind älter und die Wünsche entsprechend größer werden. Mit 17 Jahren lockt der Führerschein, mit 18 Jahren das erste eigene Auto. Hinzu kommt das Studium in einer anderen Stadt – oder gar im Ausland. All das ist mit enormen Kosten für Eltern verbunden. Ohne frühe Geldanlage fast unmöglich. Doch wer will seinem Kind die Träume schon verwehren?

Was tun mit dem Geld?

Viele Eltern, Großeltern und Freunde der Familie fragen sich, wie man am besten Geld für Kinder spart. Denn so einfach wie in der früheren Hochzinsphase, ist es heute nicht mehr. Das altbekannte Sparbuch bringt wenig Rendite, die börsenbezogenen Anlageformen sind riskant. Viele Eltern wissen keinen Ausweg und parken das Geld für Kinder auf Tagesgeld- oder Girokonten. Aber auch damit lässt sich kein Vermögen machen. Hinzu kommt, dass das Geld dann nicht den Kindern gehört, sondern – formal gesehen – den Eltern. Was tun? Wir stellen Ihnen drei Möglichkeiten passender Geldanlagen für Kinder vor.

Grafisches Symbol für Sparbuch mit grünem HintergrundGeldanlage für kleine Geldgeschenke:

Für kleinere Sparbeträge, die beispielsweise zum Geburtstag, Taufe oder zur Kommunion geschenkt werden, bieten sich besonders Spar- und Girokonten für Minderjährige an. Diese sind oftmals besser verzinst, als Konten für Erwachsene. Der Nachteil: In den meisten Fällen gelten Einschränkungen durch Höchstanlagebeträge. Größere Einzahlungen sollten daher anderweitig angelegt werden.

Grafisches Symbol für Festgeld mit blauem HintergrundGeldanlagen für größere Geldgeschenke:

Besonders große Beträge sollten für Kinder renditestark, aber vor allem sicher angelegt werden. Hier kommt beispielsweise ein Festgeldkonto in Frage. Auch hier gibt es Varianten, die sich auf die Geldanlage für Minderjährige spezialisieren. Der Vorteil: Die Zinsen liegen meist bei 1,8 Prozent. Jedoch ist eine Auszahlung des Geldes vor Vertragsende für kleinere Anschaffungen meist nicht möglich.

Grafisches Symbol für Aktienfonds mit blaugrauem HintergrundGeldanlagen mit monatlichen Einzahlungen:

Neben den Klassikern wie Sparbuch, Bausparer und Co. bieten sich für regelmäßige Einzahlungen auch Fonds an. Natürlich sind diese mit höheren Risiken verbunden, erzielen in der Regel jedoch auch mehr Rendite. Oft reichen schon geringe Beträge im Monat (um die 25 Euro) um dem Nachwuchs in späteren Jahren ein gutes Startkapital aufzubauen.

Weitere Formen der Geldanlage finden Sie hier.

Drei Tipps für die Geldanlage für Kinder

  1. Möglichst früh anfangen

Wer zu lange wartet, verliert kostbare Ansparzeit. Der Großteil des Zinseszinseffektes wird dadurch verspielt. Wer also bis zur Volljährigkeit des Kindes einen beträchtlichen Betrag ansparen will, sollte bereits kurz nach der Geburt anfangen.

  1. Konsequent Geld ansparen

Geldgeschenke zum Geburtstag, zur Taufe oder anderen Feierlichkeiten sind oft großzügige Summen, die jedoch für die großen Anschaffungen meist nicht ausreichen. Besonders sinnvoll ist es daher, monatlich zu sparen. Dann reichen auch schon kleine Beträge unter 30 Euro aus. Und meistens sind Eltern nicht alleine. Auch Großeltern oder Paten können durch regelmäßige Zahlungen die Geldanlage des Kindes stärken.

  1. Im eigenen Namen sparen

Bei Geldanlagen für Kinder stellen sich viele Eltern die Frage, ob sie selbst das Geld anlegen oder im Namen des Kindes verwalten sollen. Der Vorteil, wenn Eltern das Geld auf ihren Namen anlegen ist, dass das Kind auch im Erwachsenenalter nur mit der Zustimmung der Eltern über hohe Summen verfügen kann. Leichtsinnigen Geldausgaben wird so vorgebeugt. Jedoch gibt es in vielen Fällen auch Auszahlpläne, bei denen das Kind selbst bei Volljährigkeit nicht über das gesamte Ersparte auf einmal verfügen kann. Zudem kommt, dass das Anlegen des Geldes im Namen des Kinds auch Vorteile haben kann, da der Steuerfreibetrag für das Kind vollständig ausgenutzt wird.  Im Übrigen: Großeltern oder Paten, die eine Geldanlage auf den Namen ihres Enkel- bzw. Patenkindes abschließen wollen, brauchen dazu die Vollmacht der Eltern.

Titelbild: © Photographee.eu

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