Ernährung und Krebs - Einkaufswagen mit Lebensmitteln

Ernährungsplan zur Vorbeugung gegen Krebs

Mit gesunder Ernährung lässt sich eine Krebserkrankung nicht sicher ausschließen. Es ist aber unstrittig, dass die ausgewogene Ernährung das Immunsystem stabilisiert und Stress positiv beeinflussen kann. Stress und eine schlechte Immunlage sind ihrerseits bekannt, dass sie das Krebsrisiko erhöhen. Aus diesem Grund ist es wichtig, sich zur Vorbeugung gegen Krebs auch mit der Ernährung zu befassen. Aber auch Patienten, die bereits erkrankt sind, sollten ihre Ernährung umstellen, um das Immunsystem im Kampf gegen den Krebs zu unterstützen.

Gesunde Ernährung gegen Krebs nicht unterschätzen

Einen Ernährungsplan gegen Krebs kann sich jeder selbst erstellen. Dabei dürfen persönliche Vorlieben gerne berücksichtigt werden. Als Maßstab dabei gelten die Empfehlungen der WHO (Weltgesundheitsorganisation). Dazu gehört, dass extreme Diäten möglichst zu vermeiden sind. Es geht nicht darum, Gewicht zu verlieren, sondern den Körper mit allem zu versorgen, was er braucht. Es geht aber auch darum, ihn zu entlasten. Das kann selbst für Menschen ungewohnt sein, die sich eigentlich mit Bedacht ernähren. Ein Ernährungsplan gegen Krebs bedeutet aber nicht, dass Zucker oder Fett komplett gestrichen werden sollen. Sie sind allerdings möglichst zu reduzieren. Die gute Nachricht ist, dass der Drang nach ungesunden Gerichten nach einiger Zeit deutlich nachlässt. In gleichem Maße zeigen sich die positiven Effekte des Ernährungsplans.

Beispiel für einen Ernährungsplan für eine Woche

Montag Getreideflocken eingeweicht Zucchinisuppe Obst Rührei mit Spinat
Dienstag Smoothie mit Gemüse Gebackene Auberginen Quark mit Früchten Avocado mit Dip
Mittwoch Obst mit Haferflocken Kartoffelauflauf Grießbrei mit Stevia Paprikastifte mit Dipp
Donnerstag Omlett Pfifferlinggemüse mit Sellerie Smoothie aus Kiwi Chicorée Salat
Freitag Vollkornbrötchen mit Käse und Tomatenscheiben Lachsforelle mit Gemüse Milchshake mit Buttermilch und Saisonobst Tomatensuppe
Samstag Obstsalat Kartoffelsuppe Fenchelsalat
Sonntag Gebackene Eier Gebackene Hühnerbrust Sojamilch mit Früchten Mariniertes Gemüse

Die Möglichkeiten zur gesunden Ernährung sind vielfältig

Erstellen Sie sich selbst eine Liste mit den Zutaten, die Sie mögen. Verwenden Sie möglichst frische Kräuter und seien Sie sparsam mit Salz und scharfen Gewürzen. Orientieren Sie sich an bewährt gesunden Speiseplänen. Dazu gehören neben der ketogenen Ernährung auch die basische Ernährung und in Teilen auch die vegane Ernährung.

Das müssen Sie bei der ketogenen Ernährung beachten

Die ketogene Ernährung gehört zu den Low- Carb-Ernährungsweisen. Sie ist also arm an Kohlenhydraten. Dafür enthält sie sehr viele Fette. Die Theorie dazu ist, dass der Körper aus diesen Nährstoffen alles bilden kann, was er braucht. Das Fett wird in der Leber zu Ketonkörpern umgewandelt, die für die erforderliche Energie sorgen. Das ersetzt die Kohlenhydrate. Daraus folgt, dass die Ernährung für Sie nicht geeignet ist, wenn Ihr Darm oder Ihre Leber belastet sind. Sie können es dennoch in Teilen ausprobieren und die Verträglichkeit testen. Die ketogene Ernährung bedeutet aber auch nicht, dass Sie Fast Food und Schnellgerichte zu sich nehmen dürfen. Hier sollten Sie streng mit sich bleiben. Zubereitet wird bei der ketogenen Ernährung mit frischen Zutaten bester Qualität. Auf dem Speiseplan stehen dann: Fleisch, Fisch, Nüsse, gesunde Öle und Eier, wie auch Gemüse. Dazu gehören vor allem alle grünen Gemüsearten und Tomaten.

Das macht die basische Ernährung aus

Bei der basischen Ernährung meiden Sie vor allem Säurebringer. Die Ernährung gilt als gesund und eignet sich gut, um einer Krebserkrankung vorzubeugen. Sie ist auch für alle geeignet, die bereits erkrankt sind und ihren Organismus entlasten wollen. Die Liste der erlaubten Lebensmittel ist lang. Zu streichen sind Fertigprodukte, Alkohol, geräuchertes Fleisch, gereifter Käse, Eier und die meisten Milchprodukte. Empfohlen werden u. a. Haferflocken, Mais, Grüntee, basische Nudeln, Champignons, Chinakohl und viele Obstsorten.

Vegane Ernährung

Auch die vegane Ernährung ist in der Krebstherapie ein wichtiges Thema. Das liegt auch daran, dass immer wieder diskutiert wird, ob Fleisch und Milchprodukte das Risiko von Krebs erhöhen. Eine vegane Ernährung kann z. B. bei Krebserkrankungen des Darms und der Leber sinnvoll sein. Vegan zu leben bedeutet für viele Menschen eine erhebliche Umstellung. Krebskliniken sind zumeist bemüht, diese Wünsche zu befolgen. Bei der veganen Ernährung werden alle Bestandteile gestrichen, die tierischen Ursprungs sind. Dazu gehören auch Eier als Bindemittel, Honig, Gelatine und tierische Fette. Die vegane Küche ist bei sorgfältiger Herstellung ausgesprochen schmackhaft und reich an Vitaminen. Sie bedient sich auch gerne exotischer Gewürze und Pflanzen. Der Vorteil ist, dass die Geschmacksvielfalt zum Essen motivieren kann. Das ist vor allem für Patienten wichtig, die zu viel Gewicht verlieren.

Ernährungsplan nicht zwanghaft verfolgen

Gerade bei einer bestehenden Krebserkrankung sollten Betroffene oder auch Angehörige den Ernährungsplan nicht zwanghaft verfolgen. Der Ernährungsplan kann die Gesunderhaltung deutlich unterstützen. Er heilt aber eine Krebserkrankung nicht. Dennoch kann er dazu beitragen, dass der Patient bei Kräften bleibt. Bei starkem Gewichtsverlust und schweren Krankheitskrisen liegt das  heinlichkeit auf Genesung  benAugenmerk vor allem darauf, dass der Patient überhaupt isst und trinkt.