Entlohnung - Gehaltszettel und Geldscheine

Equal Pay Day: 79 Tage ohne Gehalt

Gleichberechtigung versagt bei Gehältern und Altersvorsorge

Der Equal Pay Day am 19. März stand ganz im Zeichen der Gleichberechtigung und wurde für das Recht auf Entgeltgleichheit zwischen Männern und Frauen ins Leben gerufen. Die Zahlen des Statistischen Bundesamtes belegen ebenfalls: Im Jahr 2014 verdienten Frauen 21,6 Prozent weniger als Männer. In Tage umgerechnet arbeiten Frauen somit 79 Tage pro Jahr umsonst. Das erste Gehalt ruft dementsprechend nicht am 01. Januar, sondern am 20. März. Die Folge? Auch die Einzahlungsbeträge für Renten-, Sozial- und Pflegeversicherung weisen bei den Frauen große Defizite auf und sorgen für eine steigende Altersarmut.

Equal Pay Day: Geringere Entlohnung für gleiche Leistung

Bereits 1988 wurde von der amerikanischen Frauenbewegung Business and Professional Women (BPW) eine Kampagne namens „Rote Tasche“ ins Leben gerufen. Diese steht sinnbildlich für die roten Zahlen, die Frauen durch die geringere Entlohnung im Vergleich zu ihren männlichen Kollegen für die gleiche Arbeitsleistung schreiben. Seit 2008 findet eben diese Kampagne der BPW auch in Deutschland statt. Diese weist nicht nur auf die große Lücke der gleichberechtigten Bezahlung von Arbeitsleistungen innerhalb des Berufes hin, sondern bezieht auch die zusätzlichen Stunden, die Frauen für den Haushalt, die Kinderbetreuung und ähnliche Dinge investieren müssen mit ein. Die Vollzeittätigkeit muss einer Teilzeitstelle weichen und schnell sind auch die schwarzen Zahlen Geschichte. Der finanzielle Rückstand macht sich nicht nur durch alltägliche Einsparungen bemerkbar, sondern vor allem dann, wenn die Zeit des Arbeitens und der Kindererziehung vorbei ist. Altersarmut statt wohlverdienter Rente Im Jahre 2014 waren bereits 17 Prozent (450.000) der Pflegebedürftigen auf Sozialhilfe angewiesen. Der Anteil an Frauen, die auf staatliche Unterstützung angewiesen sind, liegt bei besorgniserregenden 65 Prozent und macht schnell deutlich, wie sehr sich der Gehaltsunterschied und die Familienzeit bis ins hohe Alter auswirken können. Allein von 11 Millionen Seniorinnen haben 8 Millionen ihre Erwerbstätigkeit unterbrochen. Ganze 40 Prozent der berufstätigen Frauen gehen einer Teilzeittätigkeit nach, um Beruf und Familie gerecht werden zu können (Quelle: Ratgeber für Frauen, herausgegeben vom Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung und dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend).

Allein 2013 gab es 8,5 Millionen Alters- und Erwerbsunfähigkeitsrentner und 10,6 Millionen Rentnerinnen. Bezogen die Männer noch rund 1.000 Euro monatlich, lagen die Bezüge bei den Frauen gerade mal bei 570 Euro. Folglich erhielten sie auch wesentlich geringere Leistungen aus der Pflegeversicherung.

Flexible Vorsorgepolice kann Altersarmut vorbeugen

Bedenkt man, dass die gesetzliche Renten- und Pflegeversicherung längst nicht mehr für einen abgesicherten Lebensabend ausreicht, sind Frauen in puncto privater Altersvorsorge gleich doppelt gefordert und es stellt sich die Frage, wie es trotz geringerer Entlohnung möglich sein soll, ausreichende Rücklagen zu bilden. Hier spielt nicht nur der Schutz im Falle einer Pflegebedürftigkeit, sondern vor allem die Rentenversicherung eine bedeutsame Rolle. Aufgrund beruflicher Veränderungen, wie etwa dem Wechsel von einer Vollzeit in eine Teilzeittätigkeit sollten Frauen bei privaten Policen vor allem auf Flexibilität und Variabilität achten. Denn was nützen monatliche Beiträge, die für eine 40-Stunden-Woche berechnet wurden, wenn das erste Kind unterwegs und nach der Elternzeit nur noch eine Teilzeitbeschäftigung möglich ist? Die IDEAL UniversalLife bietet für eben diesen Fall eine neue Form der „All-in-One“-Altersvorsorge. Wieso „All-in-One“? Weil sie die wichtigsten Bausteine für eine verlässliche Altersabsicherung beinhaltet: Eine private Renten- und Pflegeversicherung, einen Todesfallschutz sowie einen Vertragsschutz im Falle einer Berufsunfähigkeit.

Weitere Vorzüge:

  • Preisgünstige Absicherung mit den Einstiegskomponenten Pflegefallschutz/Todesfallschutz „Starter“
  • Flexible Tarifoptionen mit dem Pflegefallschutz/Todesfallschutz „Universal“
  • überdurchschnittliche Gesamtverzinsung und Zahlung eines Treuebonus
  • Zu Vertragsbeginn geplante und ungeplante Beitragszahlungen, die jederzeit den persönlichen Lebensverhältnissen angepasst werden können
  • Digitale Kontoeinsicht macht das Vertragskonto transparent und jederzeit abrufbar

Bis zur Entgeltgleichheit ist es gewiss noch ein weiter Weg und dennoch kann mit einer verlässlichen und flexiblen Vorsorgepolice der Altersarmut entgegengewirkt werden.

Bild: dessauer