Papaya hilfreich in der Enzym-Therapie

Enzym-Therapie zur Stärkung des Immunsystems

Die Enzym-Therapie ist ein biologischer Behandlungsansatz. Grundlage ist die Erkenntnis, dass es vor allem die Metastasen sind, die die Heilung von Krebs erschweren und nicht der Primärtumor. Das Ziel der Behandlung ist daher, die Bildung von Metastasen zu verhindern, und zwar durch die Aktivierung und Stärkung des Immunsystems. Die Enzym-Therapie kann somit eine Ergänzung zu den standardisierten Verfahren, bestehend aus Operation, Bestrahlung und Chemotherapie darstellen. Dabei handelt es sich um Behandlungsformen, die zwar effektiv sind, aber mit einer erheblichen Belastung für den Körper einhergehen. Diese Belastung kann so hoch sein, dass der Patient an den Folgen der Behandlung stirbt. Aber auch austherapierte Patienten, also solche, bei denen die übliche Behandlung keinen Erfolg erzielt, kommen für die Enzym-Therapie infrage. Die Enzym-Therapie wirkt unspezifisch, also auf den gesamten Organismus.

Diese Enzyme werden verwendet

Bei der Enzym-Therapie werden Enzyme verwendet, die Eiweiße spalten können. Sie stammen z. B. aus der Ananas, der Papaya, aber auch aus der Bauchspeicheldrüse von Tieren. Das Enzym in der Ananas befindet sich im Strunk, der ungenießbar ist, während sich das Enzym aus der Papaya in der Schale und in den Kernen befindet. Eine Aufnahme über die Nahrung ist aus diesem Grund unmöglich. Ein weiterer Aspekt ist, dass die Enzyme der Magensäure nicht standhalten. Sie würden bei einer normalen Aufnahme über die Nahrung ihr Ziel nicht erreichen. Aus diesem Grund müssen sie in magensaftresistenten Tabletten eingenommen werden. Natürlich finden sich nur gereinigte Enzyme in den Medikamenten, die Krebspatienten erhalten. Damit die Enzyme richtig wirken, müssen sie nach einem festen Schema eingenommen werden, und zwar 60 bis 90 Minuten vor den Mahlzeiten. Die Einnahme hat sich nicht nur bei Krebspatienten bewährt, sondern auch vorbeugend zur Vermeidung von Krankheiten.

Effektivität einer Enzym-Therapie gegen Krebs

Enzyme sind Stoffe, die biochemische Prozesse im Körper verbessern und die natürlich im Körper vorkommen. Dabei sind sie an zahlreichen Prozessen beteiligt und unverzichtbar. In den meisten Fällen handelt es sich bei Enzymen um Proteine. In der Therapie wirken die Enzyme wachstumshemmend auf den Primärtumor und stören die Bildung von Metastasen. Diese Metastasenbildung würde normalerweise vom Immunsystem verhindert, allerdings gelingt es dem Tumor durch einen Stoffwechselvorgang, die körpereigene Abwehr mit anderen Aufgaben zu beschäftigen. Außerdem werden Tumorzellen maskiert, und so nicht vom Immunsystem erkannt. Die eingenommenen Enzyme wirken auf die Vorgänge ein, damit werden die Tumorzellen für die körpereigene Abwehr wieder sichtbar und können bekämpft werden. Außerdem ist die Enzym-Therapie in der Lage, die unerwünschten Folgen der Krebstherapie zu beseitigen. Das gilt z.B. für Ödeme, wie sie nach Operationen entstehen, aber auch eine schlechte Wundheilung profitiert von dem Einsatz der Enzyme.

Wissenschaftliche Bestätigung

Die begleitende Enzym-Therapie konnte schon vor Jahren überzeugen. Es hat sich gezeigt, dass die die z. T. recht aggressive Behandlung deutlich weniger Schäden hinterlässt, wenn die Patienten eine Enzym-Therapie mit einem Enzymgemisch aus Papain, Trypsin und Chymotrypsin erhalten. Vor allem der Arzt Dr. Helmut Münch, Leiter der medizinischen Enzymforschungsgesellschaft, macht sich dafür stark, dass möglichst viele Patienten von dieser Therapie profitieren können. Inzwischen stehen einige Studien zur Verfügung, die die Wirksamkeit ebenfalls untermauern. Für den medizinischen Fortschritt gilt die Enzym-Therapie auch als Durchbruch in der schonenden Behandlung von Krebserkrankungen.

Wer übernimmt die Kosten für eine Enzym-Therapie

Die Enzym-Therapie zählt nicht zu den regulären Leistungen der Krankenkassen. Klären Sie daher vorher, wie die Krankenkasse in Ihrem Fall entscheiden wird. Es ist auch möglich, dass die Krankenkasse wenigstens einen Teil der Kosten trägt. Wenn Sie eine Krebsversicherung haben, kann mit den daraus erhaltenen Geldleistungen die Therapie finanziert werden.