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Endlich raus: Die ultimative Urlaubs-Checkliste

Das Letzte, was im Urlaub aufkommen sollte ist Stress! Wer kennt sie deshalb nicht: die Checklisten, die vor einem Urlaub angefertigt werden. Zeitung abbestellen, Reise-Apotheke auffüllen und rechtzeitig vor dem Start noch einmal die Wäsche waschen. Was kommt mit in den Urlaub? Was muss ich noch besorgen? An was muss ich denken? Vorbereitung ist alles, um die Reise auch vollends genießen zu können. Ich packe meinen Koffer und nehme mit: den richtigen Schutz! Hier eine Checkliste für die wichtigsten Absicherungen:

Aus und vorbei. Bevor es überhaupt losgeht

Alles ist gebucht, gepackt und vorbereitet. Bald geht’s los! Und dann das: eine blöde Bewegung, das Gleichgewicht verloren. Die Folgen: ein böser Sturz und ein gebrochenes Bein. Das war’s, die Reise kann gar nicht erst angetreten werden. Für diese Fälle gibt es die Reiserücktrittversicherung. Bei Vorlage eines ärztlichen Attests werden bereits gezahlte Flüge oder Hotelzimmer rückerstattet.

Sollte alles glatt laufen, erlischt der Versicherungsschutz beim Einchecken ins Flugzeug oder beim Losfahren mit Auto oder Zug. Wenn nach dem Start doch etwas schiefgeht, ist die Reiseabbruchversicherung nötig. Die beiden werden häufig günstig in Kombination abgeschlossen. Für einen Reiseabbruch gibt es immer klare Regeln: Erkranke ich schwer, zahlt der Versicherer für nicht genutzte Übernachtungen oder Mehrkosten durch Storno oder Umbuchungen. Nicht vergessen: Vor Ort eine ärztliche Bestätigung ausstellen lassen!

Durchgezählt: Alle da! …nur das Gepäck fehlt!

Die Reiserücktrittversicherung ist verfallen. Oder schöner gesagt: Jetzt kann der Urlaub wirklich richtig starten! Am Flughafen im Urlaubsland dann aber die schlechte Nachricht: Alle Mitreisenden haben den Flug überstanden, der Koffer nicht. Wo er verloren gegangen ist, kann keiner sagen.

Ja, es sind nur materielle Gegenstände und nicht die eigene Gesundheit: aber die Urlaubslust ist trotzdem erst einmal verflogen. Schließlich müssen die nötigsten Dinge neu gekauft werden. Geld, das dann in der Urlaubskasse fehlt. Falsch: Mit der Reisegepäck-Versicherung sind alle Koffer und Taschen unterwegs versichert. Egal, ob gestohlen, beschädigt oder verloren. Auch die nötigsten Neuanschaffungen für etwa 100 Euro werden ersetzt.

Das war’s aber jetzt an Zusatzversicherungen?

Nicht ganz. Die Statistik zeigt es schwarz auf weiß: Jeder zehnte wird in seinem Urlaub krank. Aber reicht denn da nicht wie zuhause der gesetzliche Krankenschutz?

Die klare Antwort: Nein, reicht nicht! Zumindest nicht überall und nicht im vollen Umfang. Deshalb sollte selbst bei Reisen innerhalb der EU eine Auslands-Krankenversicherung abgeschlossen werden. Die gesetzliche Versicherung übernimmt zwar Behandlungskosten anteilig, doch nicht alle Krankenhäuser akzeptieren die deutsche Versicherung. Die Folge: Sie kassieren privat ab.

Und auch ein möglicher ärztlich angeordneter medizinischer Rücktransport nach Deutschland wird nicht von der heimischen Krankenversicherung bezahlt. Bei Reisen außerhalb der EU, besonders in den USA und Kanada, ist die Reisekrankenversicherung ohnehin unverzichtbar. Denn dort sind die Krankenhauskosten besonders hoch.

Sommer, Sonne, Polizei!

Und noch eine Statistik, die aufhorchen lässt: In Italien und Frankreich langen Einbrecher besonders häufig zu. Pro Jahr werden in Italien mehr als 240.000 Wohnungseinbrüche verzeichnet. Bei unseren französischen Nachbarn sind es 135.000, so die europäische Statistikbehörde Eurostat.

Zuhause sind wir abgesichert: Die Hausratversicherung ist für die meisten heute selbstverständlich. Und hier kommt die gute Nachricht: Die meisten Policen haften auch im Ausland. Zumindest dann, wenn die sogenannte Außenversicherung integriert ist. Für vorübergehende Reisen ist das Hab und Gut also weltweit perfekt abgesichert.

Na, dann kann es jetzt ja wirklich losgehen: Koffer packen und ab in den Urlaub!

Titelbild: © Jenny Sturm