Glossar im Nachschlagewerk

Dread-Disease-Versicherung

Übersetzt bedeutet die Police einen Versicherungsschutz gegen „gefürchtete Krankheiten“ (schließt auch schwere Unfälle beziehungsweise Verletzungen mit ein), wie etwa Krebs, Lungen- und Lebererkrankungen, Parkinson, Arthritis, Multiples Sklerose, Herzinfarkt, Schlaganfall, bis hin zur Querschnittslähmung und wird auch als „Schwere-Krankheiten-Vorsorge“ oder „Critical Illness“ bezeichnet. Die Krankheiten werden bei Vertragsabschluss fest definiert und können sich in puncto Art, Anzahl und Definition von Versicherung zu Versicherung stark unterscheiden. In Deutschland wird die Dread-Disease-Versicherung seit 1993 – aber bisher nur von wenigen Versicherern – angeboten. Eine wichtige Rolle bei der Beitragshöhe spielen hierbei biometrische Risiken. Gerade Vorerkrankungen können dazu führen, dass die Beiträge sehr hoch sind oder ein Vertragsabschluss sogar ganz abgelehnt wird.

Außerdem ist es bei einigen Dread-Disease-Versicherungen möglich, diese um weitere Bereiche, wie einen Todesfall-, Erwerbsunfähigkeit, Pflege- oder einen Berufsunfähigkeitsschutz zu erweitern.