Hand steckt Münze in Sparschwein

Deutschlands Sparmoral: Sparschwein keine Lösung

„Und dann hau’ ich mit dem Hämmerchen mein Sparschwein, mein Sparschwein kaputt.“

Sang Chris Howland in seiner „Hämmerchen Polka“. Die Vorstellung, dass das gute alte Sparschwein – wie in Heinz Erhardts Liedtext von 1961 – wieder in deutsche Haushalte einzieht um unbedarft geleert zu werden, kommt nicht von ungefähr. Sparschwein ist in – Bank ist out. Im europäischen Vergleich schneidet Deutschland in puncto Ersparnisse nur noch mittelmäßig ab. Schuld daran sind Niedrigzinsniveau und gestiegene Konsumlust.

Ausgeben statt Anlegen

Durch niedrige Renditen erscheinen der deutschen Bevölkerung Geldanlagen derzeit kaum noch attraktiv. So gab ein Drittel der in der ING-Studie Befragten mit wenigen Ersparnissen an, dass sie ihr Gehalt lieber in den Konsum investieren. Und selbst mit stabilem Einkommen haben 26 Prozent ihr Sparverhalten dahingehend verändert.

Auf Basis der Einkommens- und Verbraucherstichprobe des Statistischen Bundesamtes gaben im Jahr 2013 mit durchschnittlich 845 Euro pro Monat mehr als ein Drittel (35 Prozent) der privaten Haushalte den größten Teil ihres Konsumbudgets für das Wohnen, Energie und die Wohnungsinstandhaltung aus. Insgesamt lagen die monatlichen Konsumausgaben je Haushalt bei durchschnittlich 2.448 Euro.

Darauf folgen mit 19 Prozent Ausgaben für Ernährung und Bekleidung und 17 Prozent für Verkehr, Post und Telekommunikation. Für Freizeit, Unterhaltung, Kultur, Beherbergung und Restaurantbesuche wurden 16 Prozent des Konsumbudgets genutzt. 14 Prozent wurden in andere Waren und Dienstleistungen, wie Möbel, Haushaltsgeräte, Gesundheitspflege und Bildung investiert.

Das Schlusslicht der Ausgabenkette sind Ausgaben für Nicht-Konsumzwecke, wie Versicherungsbeiträge und Kreditzinsen. Pro Monat wendeten private Haushalte im Jahr 2013 dafür durchschnittlich 413 Euro auf.

Deutschland – nur jeder Dritte spart

Einer Umfrage des Bankkonzerns ING zufolge hat sogar ein Drittel der Befragten keinerlei Ersparnisse angelegt. Im Vergleich zu anderen europäischen Ländern belegt Deutschland mit einem Sparer-Anteil von 64 Prozent nur noch das Mittelfeld. In Luxemburg (86 Prozent), den Niederlanden (78 Prozent), Großbritannien (72 Prozent) und Frankreich (70 Prozent) herrscht ein stärkeres Bedürfnis nach finanziellen Rücklagen.

Garantiert finanzieller Ruin

Die traditionelle Geldanlage ist bei den Deutschen dann vollends durchgefallen, wenn Sparanlagen für Privatkunden mit Negativzinsen belastet werden. 80 Prozent der Bevölkerung will in diesem Fall das Sparkonto auflösen. In Österreich und Luxemburg würde sich die Bevölkerung ebenfalls vom klassischen Sparkonto abwenden und das Ersparte lieber zuhause aufbewahren oder sich rentablere Anlagemöglichkeiten suchen. Ein europaweiter Konsum kann ausgeschlossen werden. Gerade mal 13 Prozent der Europäer würde das Geld in neue Anschaffungen investieren. Doch nur in risikoreiche Geldanlagen zu investieren oder das Ersparte zuhause aufzubewahren ist der sichere Weg in den finanziellen Ruin. Speziell Familien sollten besser in sichere Alters- und Risikovorsorge investieren und mit neuen Anlageprodukten vorsichtig umgehen. In beiden Fällen ist es wichtig sich entsprechend professionell beraten zu lassen.

Wer nicht spart verliert

Ein plötzlicher Unfall oder eine schwere Erkrankung gefährdet die Existenz der gesamten Familie. Verstirbt der Haupternährer, sind die Hinterbliebenen auf ausreichende Rücklagen angewiesen. Ein rechtzeitig abgeschlossener Todesfallschutz vermindert die Gefahr des finanziellen Desasters. Der Abschluss einer privaten Rentenversicherung und eines Pflegefallschutzes sichert gleich doppelt ab, da er nicht nur die eigene Altersarmut, sondern auch die der Kinder verhindert, die im Regelfall für die Pflegekosten der Eltern aufkommen müssen. Im Falle einer Berufsunfähigkeit ist ein Vertragsschutz unerlässlich. Dieser stellt sicher, dass die Beitragszahlungen der abgeschlossenen Versicherungen bestehen bleiben.

Weitere Informationen zu einem passenden und individuell gestaltbaren Produkt erhalten Sie hier.

Bild: Syda Productions

IDEAL UniversalLife: Mann und Frau in New York City
UniversalLife
  • 3% Verzinsung* plus Treuebonus
  • Individuelle Ein- und Auszahlung
  • Detaillierte Online-Kontensicht

Produkt
infos

*Gilt für Zahlungen bis zu 25.000 € p. a. im Jahr 2018; kann zukünftig höher oder niedriger ausfallen.