Krebsforschung - Laboranten bei der Arbeit im Labor

Kurzvorstellung – Deutsches Krebsforschungszentrum

Das Deutsche Krebsforschungszentrum wurde 1964 gegründet und hat seinen Sitz in Heidelberg. Die Einrichtung unterhält einen eigenen Krebsinformationsdienst, der Fragen rund um Krebserkrankungen beantwortet.

Aufbau des Zentrums

In über 70 Abteilungen und Gruppierungen, aber auch Kooperationen arbeiten die Wissenschaftler aus verschiedenen medizinischen Schwerpunkten zusammen. Zu den Forschungsbereichen gehören:

  • Zell- und Tumorbiologie
  • Genomforschung
  • Prävention
  • Tumorimmunologie
  • Radioonkologie
  • Infektionen und Krebserkrankungen
  • Translationale Krebsforschung (Übertragung von Forschungsergebnissen)
  • Krebsinformationsdienst

Mit Stand November 2017 beschäftigt das Zentrum 1374 Wissenschaftler, von denen 439 Doktoranden sind. Mit der Verwaltung sind 748 Personen betraut. Das Zentrum beschäftigt darüber hinaus 124 Auszubildende und 23 Mitarbeiter im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes. Das Gesamtbudget liegt mit Stand 2014 nach eigenen Angaben bei 226 Millionen Euro aus der Grundfinanzierung, aber auch aus der Förderung von Projekten und aus eigenen Einnahmen.

Der Krebsinformationsdienst

Der Krebsinformationsdienst gehört zum Deutschen Krebsforschungszentrum. Er dient als Anlaufstelle für Patienten und ihre Angehörigen, bietet aber auch Vertretern der medizinischen Berufe wichtige Informationen rund um den Krebs. Der Dienst ist damit bei allen Fragen rund um die Erkrankung kompetenter Ansprechpartner und hilft bei anstehenden Entscheidungen. Zum Angebot gehört auch die Unterstützung bei der Orientierung. Frisch erkrankte Patienten können nicht wissen, was auf sie zukommt. Ein einziges Beratungsgespräch genügt oft nicht, um den Überblick zu bekommen. Deshalb steht der Krebsinformationsdienst auf Wunsch permanent begleitend zur Seite. Vorteilhaft dabei ist, dass sich die Fragesteller an einer neutralen Stelle über die Vor- und Nachteile der verschiedenen Vorgehensweisen informieren können. Die Empfehlungen sind wissenschaftlich fundiert. Interessierte Patienten und ihre Angehörige erhalten aber auch Zugriff auf Datenbanken und Forschungsergebnisse. Informationsmaterial gibt es zudem in Form von Broschüren und Informationsblättern, wie auch über Internetforen und Fachliteratur. Ziel ist, allen Interessierten und Betroffenen schnell und unbürokratisch offene Fragen zu beantworten.

Prävention ist wichtiges Thema

Wer ein erhöhtes Krebsvorkommen im familiären Umfeld erlebt, ist mit Sicherheit alarmiert. Neben der Sorge um die Verwandten stellt sich die Frage, wie hoch das Risiko ist, selbst zu erkranken. Auch für diesen Personenkreis ist der Krebsinformationsdienst ein wichtiger Ansprechpartner. Im Rahmen von Veranstaltungen, Fachgesprächen oder auch mit Broschüren informiert der Krebsinformationsdienst, wie hoch das statistische Risiko einer solchen Erkrankung tatsächlich ist und welche Voruntersuchungen sich empfehlen. Viele Maßnahmen zur Früherkennung werden von den Krankenkassen übernommen. Aber auch das Thema Risikobewertung spielt eine zunehmend wichtige Rolle, denn bestimmte Verhaltensweisen und Angewohnheiten erhöhen das Risiko einer Krebserkrankung. Einige dieser Risiken lassen sich reduzieren, wenn sie erst einmal bekannt sind. Deshalb sind die Aufklärungskampagnen des Krebsforschungszentrums ein unverzichtbarer Schwerpunkt der Vorbeugung. Schließlich ist das Krebsforschungszentrum eine anerkannte und zitierfähige Institution.

Krebsinformationsdienst ist begleitender Ansprechpartner

Gut informierte Ansprechpartner, die telefonisch, persönlich oder auch per Mail erreichbar sind, nehmen Ängste und sorgen für einen schnellen Austausch von Informationen. Patienten, Angehörige und anderweitig Betroffene können sich namentlich erkennbar oder auch anonym beraten lassen. Der Dienst ist kostenlos und wird staatlich finanziert. Die Beratungen übernehmen Mediziner. Bei einem solchen Austausch können auch Untersuchungsergebnisse eingereicht und Fragen gestellt werden. Dabei steht der Patient mit seiner Erkrankung ganzheitlich betrachtet im Vordergrund, denn die psychische Gesundheit spielt eine wichtige Rolle bei der Beratung. Die beratenden Ärzte sehen daher nicht nur den Patienten, sondern auch die Herausforderungen an die seelische Belastung im Rahmen der schweren Erkrankung.

Nachwuchsgruppen garantieren den Forschungsfortschritt

In gleich mehreren Nachwuchsgruppen wird zu weiteren Faktoren rund um die Krebserkrankung geforscht. Dazu gehören auch Arbeiten zum angeborenen und erworbenen Immunsystem, Viren und verschiedenen weiteren Fachbereichen aus der Onkologie.

Veranstaltungen

Das Krebsforschungszentrum ist Veranstalter von Kongressen und Fortbildungen, die sich an Mediziner richten und internationale Beachtung finden.

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