Gestresster Mann vor einem Laptop

Burnout – Stillstand auf Knopfdruck

Ist Burnout die neue Volkskrankheit? Mit dem Ziel vor Augen, mit 30 schon unbedingt etwas erreicht haben zu müssen, geht es mit Engagement voran. Oh, schon 35 und die nächste Karriere-Stufe lässt noch auf sich warten. Die Generation Y wird vom Erfolgsdruck getrieben und kippt urplötzlich aus den eigenen zu großen Schuhen. Psychischer Totalausfall, und das für mindestens ein halbes Jahr. Das Geld wird knapp. Was tun mit der eigenen Altersvorsorge?

Der Totalausfall wird zum Statussymbol

Burnout ist weit mehr als nur eine bloße Erschöpfung. Betroffene sind zwar erschöpft, doch erschüttert die Krankheit Menschen in Ihren Grundfesten. Ihre Identität ist in Gefahr, wenn beispielsweise ihr berufliches Konstrukt aus zu hohen Anforderungen wie ein Kartenhaus in sich zusammenfällt. Der Selbstwert des Menschen misst sich an der Wertschätzung, die hm in unterschiedlichen Bereichen des Lebens entgegengebracht wird. Dass Menschen nach Anerkennung streben, ist ein natürliches Verhalten. Doch sind sie dazu sogar bereit, ihren eigenen Leistungsanspruch bis ins für sie Unermessliche zu steigern, wird es gefährlich. Das anfänglich hohe Engagement im neuen Job kann auf Dauer nur mit einem noch höheren Energieaufwand gehalten werden. Spätestens dann beginnt ungesunder Stress.

Die Reißleine im richtigen Moment zu ziehen wird immer schwieriger. Laut einer wissenschaftlichen US-Studie entwickelt sich Burnout sogar allmählich zum Status-Symbol. Über die Hälfte der US-amerikanischen Arbeitnehmer nimmt nicht den kompletten Jahres-Urlaub in Anspruch, der ihr gesetzlich zustünde, aus Angst, den eigenen Arbeitsplatz zu verlieren.

Der Lebensstil spiegelt sich ebenso in der Werbung wieder, wie ein Artikel in der Harvard Business Review eindrucksvoll zeigt: “Die Werbung, häufig ein Indikator für gesellschaftliche Werte, hat Wohlstand in der Vergangenheit in Form von vermögenden Personen dargestellt, die am Pool oder auf einer Yacht entspannen. Heute wurden sie durch Anzeigen mit vielbeschäftigten Menschen ersetzt, die Überstunden machen und nur wenig Freizeit haben.”

Nicht jeder ist anfällig

Nicht jeder Mensch ist trotz dauerhaftem überdurchschnittlich hohen Arbeitspensum von Burnout betroffen. Warum manche Arbeitnehmer einen Totalausfall erleiden und andere nicht, haben Wissenschaftler in den USA herausgefunden. Sie werteten den Berufsalltag von 35 Chefärzten aus. Das Ergebnis: Ausgeprägte emotionale Intelligenz kann möglicherweise vor dem Burnout bewahren. Emotional intelligentere Menschen seien in der Lage Ursachen für Enttäuschungen und Ängste besser zu erkennen und vorzeitig darauf zu reagieren. Außerdem seien sie fähig ihre Gefühle und Impulse zu regulieren und damit negativem Stress entgegenzuwirken.

Burnout kann teuer werden!

Eine psychische Krise kann immer eine berufliche Zäsur bedeuten. Auch die Zeit einer längeren Berufsunfähigkeit muss finanziell abgesichert werden. Besonders dann, wenn zum Beispiel bestehende Versicherungen für die Altersvorsorge weiter laufen sollen. Andernfalls führt ein Burnout schnell zum finanziellen Desaster. Das Problem: In vielen Altersvorsorge-Tarifen sind die Beitragszahlungen vertraglich festgeschrieben. Eine Auflösung des Vertrages wäre die Konsequenz, um ein finanzielles Debakel zu vermeiden. Die IDEAL Versicherungsgruppe hat dieses Problem erkannt und den flexiblen Kombi-Tarif UniversalLife auf den Markt gebracht. Beiträge können individuell an die Lebenssituation des Versicherungsnehmers angepasst werden.

Titelbild: ©Antonioguillem