Kollegen mit Bueropflanzen in der Hand

Büropflanzen: Die grünen Helden im Office

Büropflanzen sind die ersten „Allround-Talente“, die Sie „einstellen“ – oder zumindest in Ihr Arbeitszimmer stellen sollten. Sie filtern Schadstoffe, fangen Staub und sorgen für angenehmes Raumklima. Laut Studien steigern Büropflanzen sogar die Motivation und Produktivität um 15 Prozent. Was sich noch so alles hinter den grünen Bürokollegen verbirgt und was sie alles können, finden Sie hier im Beitrag.

Inhalt

Büropflanzen – mehr als nur schöne Deko

Bereits Ende der 90er Jahre wies Bill Wolverton im Auftrag der US-Raumfahrtbehörde NASA nach, dass Zimmerpflanzen gefährliche Giftstoffe wie Formaldehyd (steckt in vielen Möbeln), Benzole und Trichloräthylen (in Farben und Lacken) abbauen, umwandeln oder einlagern können. Mit den richtigen Pflanzen können mehr als 50 Prozent der Schadstoffe in der Luft herausgefiltert werden. Gerade nach einer frischen Renovierung sind Pflanzen besonders gut für die Gesundheit. Weitere natürliche Superkräfte der Büropflanzen:

  • Staubfänger: Im Staub in der Raumluft werden gasförmige Stoffe und Feuchtigkeit gebunden. Sinken die Staubpartikel ab, werden sie von den Pflanzen aufgefangen und können von dort aus leicht mit einem Tuch aus Baumwolle entfernt werden.
  • Sauerstoff-Produzent: Abstauben ist tatsächlich wichtig, denn nur dann kann die Pflanze wieder „atmen“ und Sauerstoff produzieren, was wiederum den fleißigen Mitarbeitern frische Luft beschert.
  • Angenehme Luftfeuchtigkeit: Je nach Raumtemperatur fühlt sich der Mensch bei einer Luftfeuchte zwischen 35 und 50 Prozent wohl. Zwei bis drei Zimmerpflanzen können bei einer Raumtemperatur zwischen 16 und 20 Grad die relative Luftfeuchte in einem Raum um 5 bis 10 Prozent erhöhen. Allerdings klappt das nur bei Pflanzen, die in Wasseranzucht, also Hydrokultur wachsen, bei Erdpflanzen ist der Effekt deutlich geringer. Ist die Luft in Ihrem Büro sehr trocken, macht es Sinn, die Physiologie bei der Pflanzenauswahl zu beachten. Pflanzen mit vielen Spaltöffnungen wie Zyperngras, Zimmerlinde und Banane produzieren viel Feuchtigkeit, ganz im Gegensatz zum Ficus oder Drachenbäumen. Pflanzen mit großen Blättern geben mehr als 90 Prozent des Gießwassers nach und nach wieder an die Luft ab und entlasten damit beispielsweise im Winter in beheizten Räumen die Schleimhäute.
  • Natürliche Klimaanlage: An heißen Sommertagen helfen Zimmerpflanzen durch die Abgabe von Wasser dabei, Büroräume kühl zu temperieren.
  • Schalldämpfer: Je größer die Blattoberfläche, je dichter die Pflanze und je mehr Pflanzen in einem Raum stehen, desto mehr Schall wird gedämpft. Die Lärmbelastung in Büroräumen wird dadurch gesenkt.

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Welche Eigenschaften sollten Büropflanzen haben?

Klar: Pflegeleicht und robust sollten die Zimmerpflanzen sein, nicht jeder Kollege bringt einen grünen Daumen mit. Und bekanntlich übersieht man manchmal vor lauter Bäumen den Wald, also das grüne Pflänzchen vor der eigenen Nase. Sind wir realistisch, wenn mal eine Gießeinheit ausbleibt, sollte die Pflanze trotzdem überleben. Wünschenswert wäre natürlich auch, dass die Pflanzen über das Jahr hinweg ihre grüne Blätterpracht behalten – das können die sogenannten „immergrünen“ Sorten. Damit die Büropflanzen ihre positiven Eigenschaften optimal entfalten können, kommt es auf die Standortbedingungen an. Je nach Sorte sollten die Pflanzen genug, aber nicht zu viel Licht bekommen. Ein kleines, zartes Pflänzchen reguliert natürlich kein Großraumbüro. Deshalb empfehlen Experten eine Pflanze pro neun bis zwölf Quadratmeter Raumfläche.

Welche Pflanzen sich besonders für‘s Büro eignen

Bogenhanf bogenhanf

Der Bogenhanf erfreut sich größter Beliebtheit – auch bei Menschen, die nicht mit einem grünen Daumen gesegnet sind. Auch wenn er nicht viel mit herkömmlichem Spargel zu tun hat, reiht sich der Bogenhanf unter die Spargelgewächse. Er sorgt für besonders gutes Raumklima und filtert die Luft so gut wie kaum eine andere Pflanze. Es gibt fast 70 Arten von Bogenhanf, hierzulande kommen besonders die beiden Sorten „Sanseviera trifasciata“ und „Sanseviera cylindrica“ zum Einsatz. Sansevieren mögen es sonnig bis halbschattig und benötigen nicht viel Wasser. Deshalb darauf achten, dass keine Staunässe entsteht und überschüssiges Wasser im Topf lieber weggeschüttet wird.

Dieffenbachie

Dieffenbachie

Besonders hübsch anzusehen sind die gemusterten Blätter der Dieffenbachie. Wer pflegeleichte Büropflanzen mit ausdauerndem Wachstum sucht, ist mit dieser Pflanze gut beraten. Die Dieffenbachie ist als Jungpflanze recht klein, lässt sich überall gut aufstellen, sollte aber später einen prominenteren Standort bekommen. Ihren Ursprung hat das Aronstabgewächs im tropischen Südamerika. Einige Sorten wachsen in die Höhe, andere wiederum in die Breite. Achtung: Beim Umtopfen oder Anzüchten am besten Handschuhe tragen, da die Blätter Giftstoffe enthalten.

Drachenbaum

Drachenbaum

Ebenfalls auffallend schöne, oft mehrfarbige Blätter besitzt der Drachenbaum. Nach einigen Jahren erfolgreicher Pflege sieht er aus wie eine Palme – auch wenn er zu den Spargelgewächsen zählt. Die Dracaena marginata ist der am einfachsten zu kultivierende Drachenbaum.Er ist robust gegenüber sich verändernden Wachstumsbedingungen und erreicht eine Höhe von fast zwei Metern. Im Laufe der Zeit bildet er einen kahl werdenden Stamm mit einem Blattschopf.  Die Dracaena marginata „Tricolor“ ist eine buntblättrige Variante mit grünen, rosaroten und cremefarben gestreiften Blättern. Da die Spitze des Drachenbaums immer zum Licht hin wächst, sollte man das Pflanzengefäß für ein gleichmäßiges Wuchsbild alle 14 Tage etwas drehen. Ideal sind nach Osten oder Westen ausgerichtete Fensterplätze, Südfenster kommen dann in Frage, wenn die direkte Sonneneinstrahlung durch beispielsweise Gardinen abgeschwächt wird.

einblatt

Einblatt

Das Einblatt ist auch unter den Namen Blattfahne, Scheidenblatt und Friedenslilie bekannt. Sie ist ein wahres Sauerstoffwunder und ist aufgrund ihrer Pflegeleichtigkeit und einfachen Ästhetik als Büropflanze sehr beliebt. Die schöne Grünpflanze mit der weißen Blüte gibt im Vergleich zu anderen Zimmerpflanzen auch nachts Sauerstoff ab. Das Einblatt weist giftige Bestandteile auf, daher ist es ratsam bei der Pflege Handschuhe zu verwenden. Für die Standortwahl ist eine erhöhte Luftfeuchtigkeit, ein halbschattiger Platz und eine Raumtemperatur zwischen 18 und 25 Grad Celsius ratsam.

Glückskastanie glueckskastanie

Die Glückskastanie tut sich besonders durch ihren dekorativ geschwungenen Stamm hervor. Die Pflanze wächst zügig und entfaltet recht schnell eine volle Blattkrone. Der Zimmerbaum speichert Wasser in seinem Stamm und benötigt daher entsprechend wenig Pflege. Nach der chinesischen Feng Shui Lehre ergreifen die Blätter, die mit ein wenig Fantasie wie grüne Hände aussehen, das Glück und halten es in ihren gedrehten Stämmen fest – ähnlich wie ein Schatzhüter. In Asien wird die Pflanze auch Geldbaum genannt. Traditionell wird sie zur Hauseinweihung verschenkt und soll Reichtum und Glück ins Haus bringen. Ursprünglich stammt die Glückskastanie aus tropischen Gebieten Mittel- und Südamerikas und wächst an Stellen, die von vorbeifließenden Flüssen überschwemmt werden. Im Büro jedoch mag sie es nicht ganz so sumpfig wie in der freien Natur.

Grünlilie gruenlilie

Wie der Name schon verrät, gehört die Grünlilie zu den Liliengewächsen und ist ursprünglich in Südafrika zu Hause. Sie eignet sich ideal als Büropflanze, da sie sehr pflegeleicht ist und sich beinahe in jedem Raum wohlfühlt. Die Grünlilie bevorzugt helle Plätze, aber geschützt vor direkter Sonneneinstrahlung. Im Sommer gedeihen die Pflanzen bei Zimmertemperaturen um 20 Grad Celsius und mögen es dann sogar im Freien. Im Winter eignet sich ein kühlerer Standort, allerdings sollte sie nicht unter zehn Grad stehen, da ihr Wachstum sonst ins Stocken gerät. Die Grünlilie bildet an den langen Blütentrieben bereits fertige Ableger, die nur noch abgetrennt und eingetopft werden müssen – eine Idee für ein persönliches Geschenk!

Orchidee

orchidee

Orchideen zählen zu den beliebtesten Zimmerpflanzen der Deutschen. Sie sehen nicht nur elegant aus und blühen lange, es gibt sie zudem in vielen Farben. Die allermeisten Sorten sind in der Pflege unkompliziert. Ursprünglich stammen Orchideen aus dem tropischen Regenwald, wo ihnen ein Blätterdach Schutz bietet. Daher sollte die Orchidee auch nicht in der prallen Sonne stehen, ideal ist ein Ost- oder West-Fenster. Wenn die Pflanze direkt über eine Heizung steht, sollte sie regelmäßig mit Wasser besprüht werden, da sie eine eher feuchte Umgebung bevorzugt.

Zamioculcas / Glücksfeder zamioculcas

Die Glücksfeder gelangte vor fast 20 Jahren in den deutschen Handel und hat Büros, Arztpraxen und Designerwohnungen im Nu erobert. Ursprünglich stammt die Zamioculcas aus Ostafrika und wird auch der „Diamant Sansibars“ genannt. Da sie sich in bergigen Regionen im Buschland an die dortigen Regen- und Trockenmonate angepasst hat, ist sie äußerst pflegeleicht. Die Glücksfeder blüht nicht immer, aber es gibt ein paar Tricks, die sie dazu anregen: Stellen Sie die Pflanze im Winter etwas kühler, so kann sie über den Winter ruhen. Außer der Winterruhe begünstigt auch regelmäßiges Gießen die Bildung einer Blüte.

So manche hübsche Büropflanze enthält Giftstoffe – wie beispielsweise die Dieffenbachie. Vor welchen Pflanzen und Tieren Sie sich in Deutschland in Acht nehmen sollten, erfahren Sie hier

Titelbild: © Halfpoint / iStock.com

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