Finanzielle Vorsorge - Bitcoins

Bitcoins: Die Alternative zur klassischen Altersvorsorge?

Die aktuell heiß diskutierte Kryptowährung Bitcoin versetzt die Finanzbranche in helle Aufregung. Und Verbraucher wie Experten in ihren Bann. “Der absolute Wahnsinn”, titelt deraktionär.de in seinen Beitrag über die derzeitige Börsenralley des Hoffnungsträgers unter den digitalen Währungen. Die Presse überschlägt sich förmlich mit Superlativen wie “Allzeithoch” oder “absoluter Rekord“. Vor Kurzem wurde die Schwelle von 2.100 Dollar pro Bitcoin erstmals geknackt. Frohlockend tut sich bei dem ein oder anderen deutschen Sparer nun die Idee auf, die Investition in Bitcoins klassischen Altersvorsorge-Produkten vorzuziehen. Hochriskant oder doch die bessere Alternative?

Bitcoin Pizza Day: Ein Mythos geht um!

22. Mai! Bitcoin Pizza Day. Insider der Bitcoin-Branche erinnern jedes Jahr an den Tag, an dem die erste Transaktion über Bitcoins stattgefunden hat. Am 22. Mai 2010 tauschte der Entwickler Laszio Hanyec zwei Pizzen gegen 10.000 Bitcoins. Hanyec war für diesen Abend gesättigt und der Käufer um jede Menge Bitcoins von noch geringem Wert reicher. Sein aktionistischer Übermut wurde Hanyec sieben Jahre später allerdings zum Verhängnis. Am 22. Mai 2017 kletterte die Kryptowährung auf einen Wert von 2.100 pro Stück. Aus heutiger Sicht hat der Programmierer 19,17 Millionen Euro für zwei Pizzen gezahlt.

Während sich Hanyec wohl für seine Aktion duzende Male in den Allerwertesten beißen könnte, darf sich der Käufer heute als mehrfacher Millionär bezeichnen. Sofern er seine 10.000 Bitcoins nicht vorzeitig gegen Gemüse, Obst oder andere Nahrungsmittel eingetauscht hat.

Bitcoins: Flexibel aber hochvolatil

Eine Gruppe mit dem Decknamen Satoshi Nakamoto hat die Münzen 2009 entwickelt, mit dem Ziel eine von Staaten und Zentralbanken unabhängige Währung zu schaffen. Der Programmcode erlaubt nur eine beschränkte Menge von Bitcoins: Somit kann weltweit nur aus 21 Millionen geschöpft werden.

Bitcoins sind unabhängig von Notenbanken, die den Wert des Geldes indirekt durch Leitzinsen und Geldmengensteuerung beeinflussen. Wer via Bitcoins Transaktionen durchführt, kann dies über ein einfaches Computerprogramm von überall auf der Welt. Bankgebühren entfallen, Käufer und Verkäufer fallen aus dem Kontrollnetz klassischer Geldinstitute.

Bitcoins können allerdings wie Bargeld gestohlen werden. Die Kryptowährung wird auf Smartphones oder USB-Sticks gespeichert. Gelangen diese in Fremde Hände, sind sie auf immer und ewig verloren. Ein weiterer Nachteil: Die begrenzte Anzahl der digitalen Währung schützt zwar vor Inflation und Werteverlusten von Sparguthaben, jedoch sind Bitcoins großen Kursschwankungen unterworfen. Der Wert kann nach einem Allzeithoch schnell wieder auf den Boden der Tatsachen zurückfallen. Nachfrage und Interesse geben den Ton an.

Für Kritiker ist die Internetwährung “nichts für schwache Nerven und schon gar keine sichere Altersvorsorge”. Weiter ist in einschlägigen Fachmedien von einem “hochriskanten Schneeballsystem” zu lesen. Wenn überhaut investieren, dann allenfalls kleine Geldmengen, um von kurzzeitigen Kurssprüngen zu profitieren und das Risiko zu streuen. Nervenstärke benötigen Klein-Anleger dennoch. Aktuell befindet sich die Währung wieder auf Talfahrt (Stand: 15.06.2017).

Mehr Stabilität und Kontinuität

Kursschwankungen und die Gefahr eines möglichen Diebstahls bürgen Gefährdungen, die die persönliche Altersvorsorge zu einem Wagnis machen. Experten können heute nicht absehen, ob das Interesse für Kryptowährungen anhält oder 10.000 Bitcoins in zehn oder zwanzig Jahren nicht doch wieder auf den Wert von zwei Pizzen zurückfallen.

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