Smartphone mit verschiedenen Apps

Apps für den Alltag – Digitale Helferlein

Apps existieren bereits seit 1994. Damals noch „features“ genannt, eroberten sie langsam die Welt. Im Jahr 2008 eröffnete der Apple AppStore und der Siegeszug legte an Tempo zu. In der ersten Jahreshälfte machten die Apps im AppStore und Google Play einen Umsatz von fast 40 Milliarden US-Dollar. Heutzutage gibt es für jede Aufgabe eine App.

Inhalt:

Der digitale Alltag

Ähnlich wie bei der Smart Home-Technologie ist der „Lebenszweck“ von Apps die Verbesserung der Lebensqualität ihrer Nutzer. Sie bieten Unterhaltung und Information, können Aufgaben verkürzen oder erleichtern. Messenger-Apps können Menschen über ganze Kontinente hinweg verbinden und Social Media-Apps wie Twitter und Facebook bieten rund um die Uhr einen Einblick in das Leben anderer. Finanz-Apps können beim Banking helfen und dank Shopping-Apps, darunter Amazon und Zalando, sind die neuen Schuhe stets nur einen Klick entfernt. Wer sein Haus zum Smart Home aufrüstet, benötigt eine App, um all die verschiedenen verknüpften Geräte zu kontrollieren. Damit ist es beispielsweise möglich, die Heizung zu aktivieren, Fenster zu öffnen oder das Licht im Haus zu dimmen. Nun steht die Urlaubs-Saison bevor – welche Apps können hier aushelfen?

Apps für den Urlaub

Im Urlaub gibt es eine Vielzahl verschiedener Aufgaben, die Apps erledigen können. Das geht bei der Reiseplanung los. Hier gibt es zum Beispiel Mapify, eine Karten-App, die dem Nutzer die Routenplanung ermöglicht und die Route mit Fotos ausstattet. Andere Apps erledigen die Buchung von Flügen, Hotels oder Mietwagen. Etwa Skyscanner oder die App von Booking.com. Und auch fürs Packen gibt es Apps: PackPoint berechnet sogar je nach Reiselänge und Wetter das nötige Gepäck.

Welche Apps eignen sich für die Reise?

Wenn die Route feststeht, geht es auf die Reise. Doch wie? Im Nachhall der Corona-Krise sind Flugreisen nach wie vor schwierig, also muss das Auto her. Hier eignen sich zum Beispiel die ADAC Mietwagen-App oder Apps von Carsharing-Anbietern, um überall flexibel auf ein Auto zurückgreifen zu können. Sollte mal ein Zug oder ein Bus ausfallen, springen Qixxit und ähnliche Apps ein, um spontan umzuplanen und die Reise zu retten. Weiterhin sind Apps hervorragende Begleiter, wenn es darum geht, Kindern während der Fahrt die nötige Abwechslung zu bieten. Die Auswahl ist groß: Familien-Apps liefern Filme, Serien und Hörbücher direkt ins Auto. Spiele-Apps können Kinder ebenfalls beschäftigen.

Apps für die Vorbereitungen vor Ort

Sobald Sie am Urlaubsziel angekommen sind, gilt es die nächsten Schritte zu planen. Gibt es eine Sprachbarriere? Eine Übersetzer-App wie Google Translator kann dabei helfen, sie abzubauen, sofern Sie nicht im Voraus bereits per Sprachlern-App Basiskenntnisse erlangt haben. Wird das Wetter mitspielen, sodass Sie Ihre Ausflüge wie geplant durchführen können? Wetter-Apps liefern die Antwort. Gibt es aktuelle Ereignisse, über die Sie Bescheid wissen müssten? Alle Informationen dazu erhalten Sie aus News-Apps oder aus den sozialen Netzwerken. Letztere liefern nicht immer eine korrekte Berichterstattung, sind dafür aber schnell mit der Verbreitung neuer Entwicklungen.

Aktivitäten planen per App

Sind also die letzten Vorbereitungen getroffen, kann es losgehen. Doch wohin? Bewertungs-Apps wie Untappd helfen dabei, die kulinarische Seite des Reiseziels zu erkunden. Sie kommen auch dann in Frage, wenn Sie sich für einen Urlaub auf Balkonien entschieden haben und nicht verreisen wollen. Falls es lieber ein Wanderurlaub werden soll, so gibt es hier Gadgets, die bei Routenplanung auf dem Berg helfen. Bergfex zum Beispiel teilt die Touren auch nach Schwierigkeitsgrad ein. Und für das Sightseeing vor Ort gibt es eine Fülle an Karten-Apps, darunter Google Maps oder Triposo. Soll es lieber Sport sein? Fitness-Applikationen können individuelle Trainings- und Ernährungspläne erstellen, sie helfen auch beim Einhalten derselben. Für all diejenigen, die Heimweh bekommen und mal wieder mit der Familie oder Freunden sprechen wollen, gibt es Messenger wie WhatsApp oder Skype.

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Kosten von Apps

Kommen wir zu den Kostenpunkten. Viele Apps sind gratis und lassen sich darum problemlos einfach so herunterladen. Andere wiederum kosten bereits beim Download Geld, sind dementsprechend nicht ohne Vorabzahlung nutzbar. Weiterhin gibt es innerhalb von Apps möglicherweise Zahlungsoptionen. Der Grund dafür: Wenn eine App sich nicht über Werbung finanziert – das bedeutet, sie blendet bei der Nutzung hin und wieder Werbebanner oder kleine Spots ein – dann braucht sie In-App-Käufe, um am Leben zu bleiben. Diese speziellen Käufe können ganz unterschiedlich teuer sein. So ist es innerhalb von Handy-Games etwa möglich, Zusatzinhalte zu kaufen, die über das Handy bezahlt werden müssen. Indem Sie im Play Store die jeweilige App aufrufen, können Sie die Höhe dieser möglichen Zahlungen herausfinden:

  • Auf dem Browser: Hier müssen Sie im Play Store zum Seitenende der gewählten App scrollen und die Spalte „Weitere Informationen“ durchlesen. Ganz rechts sind „In-App-Produkte“ zu finden, wo eine Geldspanne der zu erwartenden Produkte aufgelistet ist.
  • Auf dem Smartphone: Suchen Sie die App, deren versteckte Kosten Sie erfahren wollen, und tippen Sie unter der Beschreibung auf „Weiterlesen“. Am Ende der Seite sind nun auch die In-App-Käufe zu sehen.

Spezielle Apps in der Corona-Zeit

In Zeiten der Corona-Krise hat die Bundesregierung mit der „Corona-Warn-App“ ein Tool zur Nachverfolgung von Kontakten zur Verfügung gestellt. Diese soll dabei helfen, Infektionsketten nachzuvollziehen, sollte ein neuer Ausbruch erfolgen. Das Tool soll messen können, ob sich Smartphone-Nutzer näher als zwei Meter gekommen sind. So kann es Nutzer warnen, sollten sie sich einem Infizierten genähert haben. Die App soll den Zeitraum vom Testergebnis bis zur Benachrichtigung von Kontaktpersonen verkürzen.

Risiken von Apps

So hilfreich Apps auch sind – sie bergen mitunter Risiken, vor denen es sich abzusichern gilt. Beispielsweise gibt es welche, die unbemerkt persönliche Daten übertragen. Um das zu umgehen, sollten Sie stets in den Smartphone-Optionen einen Blick auf die „Berechtigungen“ haben. Dort können Sie gezielt einstellen, auf welche Funktionen die einzelne App zugreifen darf. Es ist auch möglich, mit Apps Schadsoftware oder Viren herunterzuladen. Darum sollten Apps ausschließlich über die offiziellen Stores heruntergeladen werden. Anwendungen von Drittanbietern sind zu vermeiden. Weiterhin ist es auch möglich, dass dubiose Apps in den bereits erwähnten Werbebannern versteckte Bestellungen oder Abo-Verträge verstecken. Nutzer werden mitunter nicht ausreichend darüber informiert, was sie da bestellen. Eine genaue Auseinandersetzung mit den Inhalten der installierten Gadgets kann helfen, um derlei Fallen zu umgehen.

Titelbild: © scanrail / iStock.com

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