Altersarmut - 3 Seniorinnen beim Kaffee trinken

Altersvorsorge: Selbst ist die Frau!

Das gesetzliche Rentenniveau sinkt. Das ist Gewissheit, auch wenn der ehemalige Bundesminister für Arbeit und Soziales Norbert Blüm über Jahre hinweg lakonisch dagegen ansprach, die Rente sei sicher. Berufstätige unter 40 Jahren wissen heute schon, dass ihre gesetzliche Altersvorsorge nicht mehr zum Leben reichen wird. Frauen sind davon sogar deutlich stärker betroffen als Männer. Laut einer Statistik der Deutschen Rentenversicherung ist ihre Rente im Durchschnitt nur halb so hoch wie die der Männer. Doch Frauen können etwas dagegen tun!

Tipp 1: Bewusstsein schaffen

Altersvorsorge ist ein unbeliebtes Thema. Wer mitten im Berufsleben steht, möchte sich ungern bereits im Alter von 30 Jahren mit dem eigenen Lebensabend beschäftigen. Doch Aufklärung tut Not. Und die sollte so früh wie möglich beginnen.

Der Staat wird es richten! So der landläufige Irrglaube der deutschen Bevölkerung. Der Staat steht tatsächlich auch im Alter für die Grundsicherung ein. Doch was viele nicht bedenken: am Ende bleibt zum Leben mitunter nicht viel mehr als ein finanzielles Auskommen auf Hartz-IV-Niveau. Frauen trifft es sogar noch stärker als Männer. Ihre Erwerbstrukturen unterscheiden sich nach wie vor. Während Männer zum Großteil zum Renteneintritt eine lückenlose Erwerbsbiografie vorweisen können, sind die Lebensläufe von Frauen von beruflichen Auszeiten gekennzeichnet. Kindererziehung ist traditionell in den meisten deutschen Familien noch immer Hauptaufgabe der Mutter. Frau tritt oft bereitwillig dem Nachwuchs zu Liebe zurück. Ebenso verhält es sich bei der Pflege von Angehörigen. Für Frauen bleibt in der Regel nur noch die Teilzeitbeschäftigung. Entsprechend gering fallen die Beitragszahlungen für das gesetzliche Rentensystem aus.

Was bleibt am Ende übrig? Nicht viel. Darüber sollten sich vor allem Frauen im Klaren sein. Allgemeine Informationen zur Altersrente von Frauen sind auf der Seite der Deutschen Rentenversicherung abrufbar.

Tipp 2: Privat vorsorgen

Das Gebot der Stunde: so früh wie möglich mit der privaten Altersvorsorge zu beginnen. Das sehen 44 Prozent der in der TNS-Infratest-Studie zum Weltfrauentag befragten Teilnehmerinnen ähnlich. In der Studie wurden 2.000 Männer und Frauen im Alter zwischen 18 und 65 Jahren befragt. Zum Vergleich: Nur 33 Prozent der Männer messen der privaten Absicherung einen hohen Stellenwert bei.

Das Angebot an Möglichkeiten zur privaten Absicherung ist vielfältig. Unübersichtlich. Und häufig durch statisch festgesetzte Beiträge gekennzeichnet. Voraussetzungen, die es insbesondere Frauen schwer machen, flexibel und den individuellen Lebensumständen entsprechend vorzusorgen. IDEAL UniversalLife trägt ihren Bedürfnissen Rechnung. Eine “All-in-one”-Police, die aus flexiblen und variablen Bausteinen und Beitragszahlungen besteht. Vorbild sind die USA und Kanada. Dort ist dieses Versicherungskonzept bereits seit Mitte der 80er Jahre erfolgreich auf dem Markt. Grundstein des transparenten Vorsorge-Paketes ist die Rentenversicherung. Die Komponenten Todesfallschutz, Vertragsschutz und Pflegefallschutz lassen sich individuell je nach Bedarf hinzufügen. So sind vor allem Frauen bei Pflege von Angehörigen oder nach dem Tod des Mannes vor den finanziellen Folgen abgesichert.

Titelbild: @denisfilm