Alternative Krebstherapie - Spritze mit Mistelzweigen

Alternative Krebstherapie – Nutzen und Risiken

Neben der Schulmedizin bietet auch die Naturheilkunde zahlreiche Möglichkeiten, eine Krebstherapie zu begleiten. Die sanfte Medizin ist aber nur eine Säule der Behandlung, die die klassischen Behandlungsmethoden nicht ersetzen kann. Auch die Traditionell Chinesische Medizin wird von einigen Kliniken angeboten, um die Patienten zu stabilisieren. Darüber hinaus spielt auch die Ernährung eine wichtige Rolle. Ziel der ganzheitlichen Behandlung ist, die Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern, das Immunsystem zu stabilisieren und die Prognose zu verbessern.

Die 5 häufigsten alternativen Therapien gegen Krebs

Wenn Sie an Krebs erkrankt sind, werden Sie schnell feststellen, dass es bei der Behandlung nicht nur um die Bekämpfung des Tumors geht, sondern dass weitere Maßnahmen ergriffen oder zumindest angeboten werden, die Ihrer Gesundheit dienen. Bei diesen Angeboten handelt es sich um Maßnahmen, die z. T. unverzichtbar sind, um Ihre Gesundheit möglichst schnell wieder herzustellen. Dazu gehören:

  • Stärkung des Immunsystems
  • Nahrungsergänzung
  • Medikamente
  • Homöopathie
  • Traditionell Chinesische Medizin
  • Alltagsgestaltung

Die Stärkung des Immunsystems

Nach derzeitigem Stand der Dinge ist eine Krebserkrankung nicht die Folge des geschwächten Immunsystems. Ist der Krebs aber vorhanden, ist auch das Immunsystem daran beteiligt, die Ausbreitung zu verhindern. Natürlich schwächt auch der Krebs selbst das Immunsystem. Hinzu kommen die verschiedenen Behandlungen, die sich ihrerseits negativ auf die Immunlage auswirken. Leider ist es nicht so leicht, das Immunsystem wieder aufzubauen. Die Einnahme von stärkenden Medikamenten genügt hier nicht. Aus diesem Grund sollten Sie als Krebspatient auch jede Maßnahme für Ihr Immunsystem mit den behandelnden Ärzten klären. Manche Methoden oder Mittel sind für Sie nicht geeignet, da sich Ihr Körper in einer Ausnahmesituation befindet. Das kann auch für Vitaminpräparate gelten. Vermeiden Sie außerdem Vorhaben, die Ihr Immunsystem zusätzlich schwächen können. Dazu gehört, möglichst den Kontakt mit Krankheitserregern zu vermeiden. Gehen Sie nicht dorthin, wo mit hohem Menschenaufkommen zu rechnen ist.

Nahrungsergänzung bei Krebs

Vitamin C ist das Vitamin, das für die Gesunderhaltung als maßgeblich angesehen wird. Das gilt besonders für die Schleimhäute, die von der Bestrahlung in Mitleidenschaft gezogen werden. Vitamin C ist aber auch ein Radikalfänger und steht im Verdacht, die Wirkung der Bestrahlung nachteilig zu beeinflussen. Das gilt auch für die Vitamine A und E. In Studien hat sich zudem gezeigt, dass die Erfolgsquote der Behandlung von Krebspatienten niedriger ist, die Vitaminpräparate während der Strahlentherapie eingenommen haben. Aus diesem Grund sollten Sie mit Ihrem Arzt besprechen, wann der richtige Zeitpunkt für die Einnahme von zusätzlichen Vitaminen ist. Das gilt nicht für eine gesunde und ausgewogene Ernährung, die natürlich auch Vitamine und Mineralien enthalten soll. Sollte ein besonderer Mangel an bestimmten Vitaminen bestehen, können die behandelnden Ärzte eine Diagnose stellen und gezielt die Vitamine verabreichen, die fehlen.

Ernährungsumstellung während der Krebserkrankung

Ob eine Ernährungsumstellung nötig ist, hängt von Ihren bisherigen Ernährungsgewohnheiten ab. Wenn Sie fett- oder fleischreich essen, sollten Sie in jedem Fall Ihre Ernährung ändern. Es ist davon auszugehen, dass Sie während der Behandlung Gewicht verlieren. Auch deshalb ist es wichtig, dass Sie gesund essen. Essen Sie nur, was Sie vertragen. Das kann sich während der Erkrankung auch ändern. Verwenden Sie frische Zutaten und wärmen Sie möglichst wenig auf. Mit Salz und Zucker sollten Sie außerdem zurückhaltend sein. Kochen Sie auch möglichst mit niedrigen Temperaturen, um die Vitamine und Mineralien zu erhalten. Seien Sie sparsam mit Süßigkeiten. Nutzen Sie Angebote der Ernährungsberatung. Stellen Sie das Rauchen möglichst ein und trinken Sie maßvoll Alkohol. Ist Ihre Krebserkrankung auf das Rauchen oder den Alkohol zurückzuführen, stellen Sie dieses Verhalten ein. Wenn Sie damit überfordert sind, bitten Sie um therapeutische Unterstützung.

Schadstoffe in der Nahrung

Die Nahrung sollte möglichst frei von Schadstoffen und Konservierungsmitteln sein. Achten Sie vor allem darauf, dass die Schalen von Obst und Gemüse unbeschädigt sind. An schadhaften Stellen lagern sich besonders schnell Pilze an, die krebserregend sein können und Ihrer Gesundheit nun besonders schaden. Essen Sie möglichst regional. Weite Transportwege schaden der Qualität. Das gilt auch für langes Lagern. Tiefkühlobst und Gemüse sind erlaubt, achten Sie aber hier auch auf die Qualität.

Homöopathie, Anthroposophie und Phytotherapie

Die Homöopathie gilt als sanfte Medizin. Nehmen Sie keine Mittel, die andere Ihnen empfohlen haben. Berücksichtigen Sie stets, dass Ihr Körper unter einer großen Belastung steht. Auch wirksame Mittel mit gutem Ruf können Ihnen genau jetzt möglicherweise schaden. Ein guter Therapeut wird Ihnen vor allem mit Ausleitungsverfahren helfen und Sie gründlich beraten.

Auch die Anthroposophie bietet Hilfe bei Krebserkrankungen. Hier finden Sie den Ansprechpartner, der Ihnen hilft, die Krankheit zu verstehen. Selbst wenn es schwer vorstellbar ist, eine Krebserkrankung kann auch eine Chance sein, sich aus schwierigen Lebenssituationen zu befreien. Dazu können auch Bewegungstherapien beitragen.

Eine weitere Chance ist die Phytotherapie. Welche Pflanzen zum Einsatz kommen, ist abhängig von der Erkrankung, dem Stadium und der Prognose. Wenn die Klinik diese Behandlungen nicht selbst anbietet, lassen Sie sich Mediziner oder Heilpraktiker empfehlen. Achten Sie darauf, dass die Anbieter über eine anerkannte Ausbildung verfügen.

Die Traditionell Chinesische Medizin

Die Traditionell Chinesische Medizin (TCM) gehört genau genommen zur Schulmedizin. Sie wird aber auch von Heilpraktikern angewendet. Die TCM kann Ihnen bei verschiedenen Beschwerden helfen, auch bei der Schmerzlinderung. Suchen Sie sich dazu aber einen Arzt oder Heilpraktiker, der über eine entsprechende Zusatzausbildung verfügt. Dazu gehört nicht nur die Akupunktur, sondern auch die Ernährung und Bewegung. Die TCM folgt anderen Prinzipien als die westliche Schulmedizin.

Nutzen und Risiken der alternativen Heilmethoden

Schwierige Phasen, Schmerzen und die psychische Belastung können Sie auch an Ihre Grenzen bringen. Die alternativen Heilmethoden können Ihnen ergänzend viel Erleichterung bringen, wenn Sie von Experten angewendet werden. Ein Heilversprechen kann es nicht geben und ist ein Zeichen für einen unseriösen Therapeut. Wenn Sie sich außerhalb der Klinik einen Mediziner für weitere Heilbehandlungen suchen, sprechen Sie mit den Ärzten der Klinik offen darüber. Alternative Heilverfahren sind nicht immer sanft und auch nicht harmlos. Wenn Ihre Ärzte Sie auf eine neue Therapie vorbereiten und Ihr Körper von einer anderen Behandlung geschwächt ist, bringen Sie sich unnötig in Gefahr. Sollten Sie unsicher sein, ob ein Verfahren seriös ist, suchen Sie sich eine sachkundige Vertrauensperson. Gute Ansprechpartner sind auch Mitarbeiter einer Beratungsstelle der Klinik, des sozialen Dienstes oder der Kirche. Sprechen Sie auch mit anderen Betroffenen. Lassen Sie sich nicht von Verzweiflung leiten und bleiben Sie vor allem bei sehr teuren Anwendungen misstrauisch, die Sie sehr wahrscheinlich selbst bezahlen müssen.

Kostenübernahme für alternative Krebstherapien

Alternative Heilmethoden werden nicht grundsätzlich von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Bei bewährten Verfahren haben Sie aber eine Chance, dass ein Teil der Kosten bezahlt wird. In Ausnahmefällen übernimmt Ihre Krankenkasse auch die vollständige Behandlung. Entscheidend ist, ob das Verfahren geeignet ist, Ihre Gesundheit zu verbessern oder auch Schmerzen zu lindern. In diesem Fall müssen Sie einen entsprechenden Antrag bei der Krankenkasse stellen, der vom betreuenden Arzt unterstützt wird. Die Behandlung beim Heilpraktiker wird von der gesetzlichen Krankenkasse nicht übernommen. Sollten Sie privatversichert sein, ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass die Behandlung übernommen wird. Je nach Tarif können auch die Behandlungen durch einen Heilpraktiker übernommen werden.

Fazit:

Alternative Krebstherapien sind für immer mehr Menschen zumindest begleitend zur Standardtherapie eine Option. Private Krankenkassen übernehmen in vielen Fällen anteilig die Kosten und auch gesetzliche Krankenkassen zeigen sich bei bewährten Verfahren kooperativ. Möchten Sie andere alternative Behandlungsmethoden in Anspruch nehmen, dann unterstützt eine zusätzliche Versicherung, um die Kosten abzufedern.

 

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